Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Ökonom Hickel fordert Export-Stopp für deutsche Rüstungsgüter

Bremen (epd). Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hat die Bundesregierung aufgefordert, Rüstungsexporte in Krisengebiete zu stoppen. Auch angesichts der durch Kriege ausgelösten Flüchtlingsbewegungen werde Deutschland damit zum "Täter in gigantischer Sicht", sagte Hickel am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Bremen.

Hilfswerke fordern Staaten zu mehr Syrien-Hilfe auf

London/Bonn (epd). Rund 100 internationale Hilfsorganisation haben die Staatengemeinschaft zu einem stärkeren Engagement für die syrische Bevölkerung aufgerufen. Es müsse sichergestellt werden, dass alle Bedürftigen versorgt werden könnten, forderten die Organisationen, darunter das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft", die Welthungerhilfe und Save the Children am Montag.

Genfer Syrien-Gespräche stehen auf der Kippe

Genf (epd). Angesichts eines möglichen Scheiterns der Syrien-Gespräche in Genf hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die Einsicht der verfeindeten Parteien appelliert. Das Assad-Regime und die Opposition müssten gemeinsam das Leiden der Menschen in dem Bürgerkriegsland beenden, sagte Ban am Sonntag. Die Kämpfe und die schrecklichen Menschenrechtsverletzungen sollten unverzüglich aufhören.

Syrisches Oppositionsbündnis trifft UN-Gesandten

Genf (epd). Vor einem geplanten Treffen mit dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura hat das syrische Oppositionsbündnis HNC klargestellt, vorerst nicht mit der Delegation des Assad-Regimes verhandeln zu wollen.

Genfer Syrien-Gespräche stehen auf der Kippe

Genf (epd). Angesichts eines möglichen Scheiterns der Syrien-Gespräche in Genf hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die Einsicht der verfeindeten Parteien appelliert. Das Assad-Regime und die Opposition müssten gemeinsam das Leiden der Menschen in dem Bürgerkriegsland beenden, sagte Ban am Sonntag. Die Kämpfe und die schrecklichen Menschenrechtsverletzungen sollten unverzüglich aufhören.

Nato-Generalsekretär: Weg zum Frieden in Syrien führt über Genf

Essen (epd). Ein Ende des Syrien-Konflikts muss nach Ansicht von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die am Freitag begonnenen Friedensgespräche in Genf erreicht werden. "Das wird kein leichter oder schneller Ausweg, aber die Alternative - Fortsetzung des Krieges - ist unerträglich", sagte Stoltenberg den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Opposition will doch an Syrien-Gesprächen teilnehmen

Genf (epd). Das wichtigste syrische Oppositionsbündnis will nun doch an den Friedensgesprächen in Genf teilnehmen. Eine Delegation des Hohen Verhandlungskomitees HNC könne schon am Sonntag bei der Konferenz eintreffen, erklärte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, am Freitagabend in Genf. US-Außenminister John Kerry begrüßte die Entscheidung des Hohen Verhandlungskomitees.

Zehntausende Menschen fliehen vor neuen Kämpfen im Ost-Kongo

Genf (epd). Zehntausende Menschen sind nach neuen Kämpfen im Osten des Kongo auf der Flucht. Seit November lieferten sich mehrere Rebellengruppen in der Provinz Nord-Kivu heftige Gefechte, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Freitag in Genf.

Hunderttausende Kinder müssen als Soldaten arbeiten

Frankfurt a.M. (epd). Der "Red Hand Day" ist immer am 12. Februar. Übersetzt bedeutet der Name "Tag der roten Hand". An diesem Tag tunken Menschen in vielen Ländern ihre Hände in rote Farbe. Sie wollen darauf hinweisen, dass in etlichen Ländern Unrecht geschieht: Kinder werden dort zu Soldaten gemacht, obwohl das verboten ist. Kinder sollen nicht kämpfen müssen.