Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Experten: Es gibt kein Patentrezept für Frieden

Hamburg (epd). Trotz internationaler Bemühungen gibt es keine Patentrezepte für die Beendigung von Kriegen und für nachhaltigen Frieden. Das geht aus einem aktuellen Bericht zur Zukunft der Friedensförderung hervor, den die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung (BKHS) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am Mittwoch in Hamburg vorgestellt haben.

Deutsche Stiftung Friedensforschung erhält 12 Millionen Euro vom Bund

Osnabrück, Berlin (epd). Der Bund unterstützt die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) in den kommenden fünf Jahren mit 12 Millionen Euro. Die ersten 2 Millionen Euro sollen das Stiftungskapital nach einem Beschluss des Bundestages noch in diesem Jahr aufstocken, wie die Stiftung mit Sitz in Osnabrück am Dienstag mitteilte.

Faeser nennt Demokratiefördergesetz "unabdingbar"

Berlin (epd). Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dringt auf eine Verabschiedung des Demokratiefördergesetzes im Bundestag. Die Menschen, die wichtige Arbeit gegen Extremismus leisten, bräuchten Planungssicherheit, sagte Faeser am Montagabend in Berlin. Deshalb sei es „unabdingbar“, dass das Gesetz endlich im Bundestag beschlossen wird.

EAK: Liturgische Bausteine für Andachten zum 2. Jahrestag des Ukraine-Kriegs

Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) liturgisches Material für Friedensgebete, Andachten und Friedensgottesdienste in Gemeinden und Gruppen erarbeitet, die auf der Homepage der Evangelischen Friedensarbeit heruntergeladen werden können.

Kongress diskutiert Umgang mit AfD

Wittenberg, Halle (epd). Auf einem Kongress in Halle geht es im April um den Umgang mit rechtsextremen Parteien. Wie die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt am Montag in Wittenberg mitteilte, soll die Tagung vor den anstehenden Landtagswahlen in mehreren ostdeutschen Bundesländern Akteure aus Politik, Kirche, Zivilgesellschaft und Sicherheitsorganen zusammenbringen.

Holocaust-Überlebender: "Die Menschen sehen die historischen Gefahren nicht"

Frankfurt a.M. (epd). Peter Kenedi überlebte als Kind das Getto Budapest. Er verlor während der Schoah einen Onkel. Noch in Ungarn studierte er Medizin und wurde Kardiologe. Ein Jahr lang lebte er in den USA, kam danach nach Deutschland und war Chefarzt in einem Frankfurter Krankenhaus.

Studientag in Breklum fragt nach Klimaaktivismus und der Rolle der Kirche

Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten von Gruppen wie Ende Gelände, Extinction Rebellion oder Letzte Generation machen mit spektakulären Störaktionen im öffentlichen Raum auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam, unter anderem mit der Besetzung von Kohlegruben, Hungerstreiks, künstlerischen Interventionen in Museen oder dem Ankleben auf Auto- und Landebahnen.

Soziologe beklagt Radikalisierung am rechten Rand der Gesellschaft

Berlin (epd). Der Soziologe Steffen Mau von der Berliner Humboldt-Universität äußert sich besorgt über eine Radikalisierung des gesellschaftlich rechten Randes. Das Phänomen ziehe sich „bis in die Mitte hinein“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er halte das Bild einer gespaltenen Gesellschaft jedoch für überzogen. Es gebe nach wie vor eine Zentrierung um die Mitte herum.