Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Zick: Friedenspolitischer Einstellungswandel durch Ukrainekrieg

Bielefeld (epd). Der Bielefelder Sozialpsychologe Andreas Zick sieht infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine einen friedenspolitischen „Einstellungswandel“ in der Altersgruppe der Menschen ab 65 Jahren. Nach dem 24. Februar 2022 habe „auch eine Zeitenwende in den Einstellungen stattgefunden“, sagte Zick der in Bielefeld erscheinenden „Neuen Westfälischen“ (Donnerstag).

Studientag „Zeitensprung“ der Evangelischen Friedensarbeit in Erfurt

Mit den „Perspektiven für gerechten Frieden und Sicherheit in Europa, aber auch darüber hinaus“, beschäftigt sich der Studientag „Zeitensprung“ der Evangelischen Friedensarbeit am 7. und 8. Februar im Augustinerkloster in Erfurt, der in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Thüringen veranstaltet wird.

Theologin Käßmann: Waffenlieferung bedeutet weitere Eskalation

Leipzig (epd). Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, sieht die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine kritisch. Für sie sei das „bedrückend“, sagte Käßmann am Donnerstag im Interview mit dem Nachrichtenradio MDR Aktuell. Es bedeute einen weiteren Schritt der Eskalation.

Friedensbildung und ZKB im Inland als Aufgabe für die Kirche

Angesichts der Sorge um den gesellschaftlichen Frieden verpflichtete sich die EKD-Synode 2019 in Dresden in ihrer Kundgebung „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ dazu, Initiativen im Bereich der Friedenspädagogik, der zivilen Konfliktbearbeitung und der politischen Bildung zu unterstützen und forderte zudem einen Ausbau der Friedens- und Demokratiebildung in Schul