Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Friedenskongress drängt auf nukleare Abrüstung und zum deutschen Beitritt zum Atomwaffen-verbotsvertrag

Angesichts einer drohenden atomaren Aufrüstung in der Welt haben die Teilnehmenden des Friedenskongresses 2026 der Woltersburger Mühle in einem einmütig verabschiedeten Appell die Bundesregierung aufgefordert, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beitritt und auch weiterhin bei den Vertragsstaatenkonferenzen einen Beobachter-Status beibehält.

AGDF: Die nukleare Eskalation stoppen – Atomwaffen verbieten!

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Teil der Evangelischen Friedensarbeit, ruft vor der Münchner Sicherheitskonferenz dazu auf, die nukleare Eskalation zu stoppen und neue Initiativen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung zu starten. 

Friedensgruppen kritisieren Rüstungskooperation mit Golfstaaten

Bonn (epd). Ein Aktionsbündnis aus Friedensgruppen, Hilfsorganisationen und kirchlichen Verbänden hat die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigten Rüstungskooperationen kritisiert.