Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen.
Niemals zuvor wurden in einem Jahr so viele neue Vertreibungen aufgrund von Gewalt und Konflikten registriert wie 2025. Fast die Hälfte aller Binnenvertriebenen aufgrund von Konflikten lebte in nur fünf Ländern, die meisten davon im Sudan.
Genf/Köln (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat die Gewalt gegen Kinder in der sudanesischen Darfur-Region angeprangert. Kinder seien Opfer von Massenvertreibungen, akutem Hunger und Tötungen geworden, teilte Unicef am Dienstag in Genf und Köln mit.
Bei der Sudan-Konferenz kommen mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar an Hilfsversprechen zusammen. Außenminister Wadephul spricht von einem wichtigen Signal, doch die Mittel reichen nicht.
Der Krieg im Sudan hat die weltweit größte Vertreibungskrise ausgelöst. Zum dritten Jahrestag des Kriegsbeginns ist kein Ende in Sicht. Von der Sudan-Konferenz in Berlin erhofft sich das UN-Flüchtlingshilfswerk Unterstützung.
Evangelische Kirche und kirchliche Hilfswerke schlagen Alarm: Der Krieg im Iran und Nahost betreffe besonders die Ärmsten in der Region, könne eine neue weltweite Ernährungskrise auslösen und nur durch Deeskalation und Verhandlungen beendet werden.
Weltweit haben die Waffentransfers zwischen Staaten zugenommen. Daten des Sipri-Instituts zeigen: Vor allem Europa rüstet auf. Die Welthungerhilfe äußert sich besorgt.
Ein Stück Zuhause zwischen Mischpult und Mikrofon: Vier Jahre nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine proben geflüchtete Kinder in Braunschweig für große Bühnen. Viele Familien ringen allerdings um eine Perspektive.
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fordern mehr als 250 deutsche Organisationen, darunter die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die Bundesregierung auf: Menschenrechte wahren - Versprechen halten! Nehmt die Schutzsuchenden aus Afghanistan mit Aufnahmezusage endlich auf!