Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Münchner Friedenskonferenz veröffentlicht Menschenrechts-Manifest

München (epd). Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag haben die Organisatoren der parallel stattfindenden Internationalen Friedenskonferenz ein Manifest zum "Schutz der Menschenrechte durch Prävention" vorgelegt. Die Militärinterventionen des Westens der vergangenen Jahrzehnte seien allesamt gescheitert, heißt es darin.

„Auf der Straße und vor Gericht“

Atomare Risiken sind wieder zu einem Thema geworden. Vor fünf Jahren schreckte die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima die Weltöffentlichkeit auf und machte dramatisch auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam. Bereits vor 30 Jahren hatte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die atomaren Risiken deutlich gemacht.

Mehr afghanische Ortskräfte erhalten Schutz in Deutschland

Hamburg/Berlin (epd). Wegen einer konkreten Gefährdung werden seit Mitte vergangenen Jahres mehr afghanische Ex-Mitarbeiter der Bundesregierung in Deutschland aufgenommen. Wie der Radiosender NDR Info am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums berichtete, gaben die Bundesbehörden in 68 Prozent der entschiedenen Fälle Aufnahmezusagen (Stand: 28. Januar).

UN befürchten Eskalation an syrisch-türkischer Grenze

Genf/Brüssel/Berlin (epd). Die Vereinten Nationen rechnen mit einer weiteren Eskalation der Flüchtlingskrise an der syrisch-türkischen Grenze. Die anhaltende Gewalt rund um die nordsyrische Metropole Aleppo drohe noch mehr Menschen in die Flucht zu schlagen, warnte William Spindler, Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, am Dienstag in Genf.

Ex-Generalinspekteur sieht Nato-Einsatz in Syrien kritisch

Osnabrück/Berlin (epd). Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, sieht den Einsatz von Nato-Awacs-Flugzeugen in Syrien kritisch. "Wir dürfen uns nicht in Trippelschritten in einen Konflikt hineinziehen lassen, ohne zu wissen, was der nächste Schritt sein wird und was am Ende dabei herauskommt", sagte Kujat der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

Verdacht der Volksverhetzung bei Karnevalsumzügen

Frankfurt a.M. (epd). Nach den Karnevalsumzügen im oberbayerischen Steinkirchen sowie im südthüringischen Wasungen ermitteln Staatsanwälte wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Bei dem Umzug in Steinkirchen war am Sonntag ein als Panzer dekorierter Wagen mit den Aufschriften "Ilmtaler Asylabwehr" und "Asylpaket III" durch die Straßen gerollt.

Rund 7.000 Soldaten in der Flüchtlingshilfe

Berlin (epd). Ende 2015 waren 6.890 Soldaten der Bundeswehr bei der Flüchtlingshilfe im Inland eingesetzt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, wie der Bundestag am Freitag in Berlin mitteilte.

Geberkonferenz sagt neun Milliarden Euro Syrien-Hilfe zu

London (epd). Bei der Londoner Geberkonferenz für Syrien und die Region haben die teilnehmenden Länder rund neun Milliarden Euro an Hilfen zugesichert. Das teilte der britische Premierminister David Cameron am Donnerstagabend mit. Ein großer Teil des Geldes kommt aus Deutschland: Die Bundesrepublik unterstützt die Syrien-Hilfe mit 2,3 Milliarden Euro.

Von der Leyen nennt Mali-Einsatz gefährlich

Düsseldorf (epd). Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat Gefahren bei der ausgeweiteten Afrika-Mission der Bundeswehr eingeräumt. "Der Einsatz in Mali ist ohne Frage gefährlich", sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Milliardenzusagen von Syrien-Geberkonferenz erwartet

Düsseldorf (epd). Bei der Syrien-Geberkonferenz in London ringt die internationale Gemeinschaft an diesem Donnerstag um Milliardenzusagen für die notleidende Bevölkerung, für Flüchtlinge und Nachbarländer. Auf Einladung Deutschlands, Großbritanniens, Norwegens, Kuwaits und der UN kommen mehr als 70 Regierungsvertreter in der britischen Hauptstadt zusammen.