Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensverband: Frieden nicht mit militärischer Gewalt zu erreichen

Bonn, Fulda (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine die Bedeutung einer Friedenspolitik unterstrichen. Der Friedensverband verurteilte in einer am Samstag in Fulda veröffentlichten Stellungnahme den Angriff Russlands als „massive Verletzung des internationalen Völkerrechts“.

Debatte über Aufnahme von russischen Deserteuren nimmt Fahrt auf

Politiker aus der Ampel-Koalition und der Opposition stimmen überein, dass russische Deserteure in Deutschland Schutz finden sollen. Wie das umgesetzt wird, ist noch nicht richtig klar. Kritiker sagen: Die Menschen müssen überhaupt kommen können.

EAK: Kriegsdienstverweigerer und Deserteure brauchen Schutz und Hilfe

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat sich auf ihrer Jahrestagung in Fulda nachdrücklich für den Schutz und die Hilfe von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Russland, aber auch aus Belarus und der Ukraine ausgesprochen. „Viele Menschen auf allen Seiten des Krieges entziehen sich durch Flucht dem Einsatz mit der Waffe.

US-Präsident Biden warnt vor Krieg mit Atomwaffen

US-Präsident Joe Biden reagiert auf die nuklearen Drohungen Russlands: Vor der UN-Vollversammlung betonte Biden, dass ein Krieg mit Massenvernichtungswaffen niemals geführt werden dürfe.

Guterres verlangt "Koalition der Welt" für den Frieden

Der russische Angriffskrieg und die vielen anderen bewaffneten Konflikte überschatten die Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zum Auftakt der Aussprache forderte der UN-Generalsekretär diplomatische Lösungen zur Beendigung der Gewalt.