Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Evangelischer Friedensbeauftragter warnt vor nuklearem Wettrüsten

Bonn, Erfurt (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat vor einem nuklearen Wettrüsten gewarnt. Nach Einschätzung des schwedischen Forschungsinstituts SIPRI werde die Zahl der Sprengköpfe im Besitz der Atomwaffenstaaten in der nächsten Zeit steigen, erklärte Kramer am Freitag in Bonn.

EKD-Friedensbeauftragter warnt vor einer nuklearen Aufrüstung

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat die Bedeutung des am 22. Januar 2021 in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrags betont und das Ziel einer atomwaffenfreien Welt angemahnt.

"Eine Geißel der Menschheit"

Landsberg am Lech (epd). Rund 200 Mitglieder der Initiative „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) treffen sich vom 17. bis 19. Juni in Landsberg zu einem „Friedenskongress“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen IPPNW-Sektion. Für den 18. Juni ist eine öffentliche Aktion geplant.

UN: Flüchtlingskrise von nie dagewesenem Ausmaß

Genf (epd). Die UN schlagen Alarm: Die Welt müsse eine Flüchtlingskrise von nie dagewesenem Ausmaß bewältigen, warnte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag in Genf. Erstmals seien mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht vor Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Konflikten.

UN alarmiert angesichts der sich verschärfenden Flüchtlingskrise

Genf (epd). Die UN schlagen Alarm: Die Welt müsse eine Flüchtlingskrise in einem nie dagewesenen Ausmaß bewältigen, warnte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag in Genf. Erstmals seien mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht vor Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Konflikten.

Bischof Wilmer warnt vor neuer Flüchtlingskrise

Hildesheim, Osnabrück (epd). Der Hildesheimer katholische Bischof Heiner Wilmer hat vor einer neuen Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer gewarnt. In Afrika drohe angesichts steigender Lebensmittelpreise durch den Ukrainekrieg eine „riesige Hungerkrise“, die Menschen zur Flucht Richtung Europa treibe, sagte Wilmer den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse in Osnabrück.

Rüstungsexporte im Wert von über 300 Millionen an Ukraine genehmigt

Berlin (epd). Seit Beginn der russischen Großoffensive vor fast vier Monaten hat die Bundesregierung die Ausfuhr von Rüstungsgütern im Wert von mehr als 300 Millionen Euro an die Ukraine genehmigt. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium in einer Antwort auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen mit.

Käßmann: "Der Krieg in Afghanistan war sinnlos"

Hannover/Berlin (epd). Der internationale Militäreinsatz in Afghanistan war nach den Worten der evangelischen Theologin Margot Käßmann sinnlos. Es habe geheißen, er sei die Antwort auf den Terroranschlag vom 11. September in New York, schrieb Käßmann in ihrer Kolumne in der „Bild am Sonntag“. Doch heute seien die Menschen in Afghanistan schutzlos islamistischen Terroristen ausgeliefert.