Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Friedensbündnis warnt vor Militarisierung

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden stellte sich gegen militärische Reflexe als Antwort auf Bedrohungen. In einer in Bad Cannstatt beschlossenen Resolution fordert sie einen Fokus auf die Verhinderung von Gewalt.

Paul Oestreicher: Ein radikaler Pazifist

uch in hohem Alter bleibt Paul Oestreicher seinem radikalen Pazifismus treu. Der frühere BBC-Mitarbeiter und Versöhnungsaktivist mischt sich weiter in politische Debatten ein und spart auch Kirchen und Regierungen bei Kritik nicht aus.

Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden bestätigt

Bonn, Stuttgart (epd). Der frühere badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh bleibt Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Die Mitgliederversammlung bestätigte ihn in Bad Cannstatt in seinem Amt, wie die evangelische Dachorganisation am Samstag in Bonn mitteilte. Der Theologe habe es seit 2024 inne.

AGDF: Zivilgesellschaftliches Engagement braucht finanzielle Unterstützung

Angesichts der zahlreichen gesellschaftspolitischen Herausforderungen wie der Gefährdung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, aber auch einem wachsenden Rechtsextremismus und dem zunehmenden Einfluss autoritärer Kräfte sowie der Militarisierung der Politik hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für eine Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagement

70 Jahre EAK: Kathrin Groh: „Auch in Kriegszeiten hat das Gewissen den Vorrang“

Die Verweigerung des Kriegsdienstes an der Waffe aus Gewissensgründen ist in Deutschland ein Grundrecht. Doch in Europa ist Krieg, europäische Staaten setzen auf Aufrüstung und Abschreckung, die Bundeswehr soll personell stärker werden, die Wehrpflicht wird diskutiert. Gerät dabei das KDV-Grundrecht unter Druck?

EAK: Vollständiges Ausbildungsangebot für KDV-Beratung liegt nun vor

Vor einem Jahr hatte die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ein Ausbildungskonzept für eine KDV-Beratung beschlossen, zwölf Monate später ist daraus ein vollständiges Ausbildungsangebot mit einem Zertifizierungsverfahren geworden. Mit einer großen Nachfrage.