Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Ab Freitag geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz wieder um sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen. Dringend müsse auch über einen Stopp der nuklearen Aufrüstung gesprochen werden, fordern Friedensdienste.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Teil der Evangelischen Friedensarbeit, ruft vor der Münchner Sicherheitskonferenz dazu auf, die nukleare Eskalation zu stoppen und neue Initiativen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung zu starten.
Am 12. Februar wird der "Red Hand Day" als Zeichen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten begangen. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 7.400 dokumentierte Rekrutierungen von Jungen und Mädchen.
Bonn (epd). Ein Aktionsbündnis aus Friedensgruppen, Hilfsorganisationen und kirchlichen Verbänden hat die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigten Rüstungskooperationen kritisiert.
Die Ärztevereinigung IPPNW wirft der EKD-Friedensdenkschrift vor, friedenspolitisch zu kurz zu greifen: Statt konsequenter Abrüstung setze sie zu sehr auf Sicherheitslogik und lasse nukleare Abschreckung als ethisch vertretbar erscheinen.
Das US-Wissenschaftsmagazin "Bulletin of the Atomic Scientists" hat die Zeiger seiner Weltuntergangsuhr von 89 auf 85 Sekunden vor Mitternacht vorgestellt. Der Menschheit gehe die Zeit für Reformen aus, hieß es.
Der renommierte Preis des Westfälischen Friedens zeichnet in diesem Jahr das Nato-Bündnis aus. Als Zeichen dagegen will ein neuer Verein will nun mit einem alternativen Friedenspreis Engagement für Frieden und gegen Militarismus würdigen.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich bestürzt über den völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela und die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Sicherheitskräfte gezeigt.
Der Dachverband für Friedensarbeit, AGDF, fordert eine klare Verurteilung des US-Schlags gegen Venezuela als völkerrechtswidrig. Kirche und Bundesregierung dürften mit ihrem Schweigen nicht die Glaubwürdigkeit deutscher Politik schwächen.
Wiesbaden (epd). Der Vorstand der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung äußert sich fassungslos über den US-amerikanischen Militärschlag gegen Venezuela. „Mit diesem kriegerischen Akt wird das Völkerrecht gebrochen und mit Füßen getreten. An seine Stelle tritt das Recht des Stärkeren. Wo soll das enden?“, heißt es in einer am Sonntag in Wiesbaden verbreiteten Erklärung.