Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem Titel „Kriegsdienstverweigerung – So geht’s!“ auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

Kriegsdienstverweigerung: Sachsens Landeskirche baut Beratung aus

Seit Jahresbeginn gelten neue Regelungen für den Wehrdienst. Damit einher geht auch eine verpflichtende Musterung. Der Dienst an der Waffe ist vorerst freiwillig, die Verweigerung des Dienstes für viele schon jetzt eine Gewissensentscheidung.

Evangelische Kirchen beraten zu Wehrdienst und Verweigerung

Die Bundeswehr verschickt seit diesem Jahr Fragebögen zum Wehrdienst an 18-Jährige. Damit steigt die Nachfrage nach Beratung bei den Kirchen. Die Beratung sei ergebnisoffen, betonen die evangelischen Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Friedensbeauftragter: Bedarf für Beratung zum Wehrdienst nimmt zu

Seit Jahresbeginn werden 18-Jährige wieder mit der Frage konfrontiert, ob sie für einen Wehrdienst infrage kommen. Auch wenn es noch keine Wehrpflicht in Deutschland gibt, steigt dadurch der Beratungsbedarf, sagt der Friedensbeauftrage Felix Paul.

Landeskirche berät zu Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung

Seit dem 1. Januar erhalten alle jungen Menschen in Deutschland kurz nach ihrem 18. Geburtstag Post von der Bundeswehr, um ihr Interesse am Wehrdienst abzufragen. Die bayerische Landeskirche hilft den Betroffenen dabei, eine Entscheidung zu treffen.

Heimstiftung: Debatte über Zivildienst eröffnet Chancen

Die Evangelische Heimstiftung sieht die Diskussion über einen neuen Zivildienst positiv. Er könne kein Ersatz sein für ausgebildete Fachkräfte - aber eine wichtige Ergänzung, die die soziale Infrastruktur stärkt und Nachwuchs anzieht.

Regierung prüft Kapazität für möglichen Zivildienst

Kommt die Wehrpflicht zurück, müsste auch wieder ein Ersatzdienst angeboten werden. Das Familienministerium trifft Vorbereitungen für den Fall der Fälle, Sozialverbände wünschen sich starke Freiwilligendienste.