Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen.

Kriegsdienstverweigerung

EAK: Bedarf an KDV-Beratungen ist deutlich gestiegen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) sieht angesichts des Krieges in der Ukraine einen deutlich höheren Bedarf an KDV-Beratungen vor allem für Reservistinnen und Reservisten sowie Ungemusterte. „Wir verzeichnen seit Ausbruch des Krieges eine sehr starke Zunahme an Anfragen zum Thema Kriegsdienstverweigerung“, betont Wolfgang M.

Kriegsdienstverweigerung: Interesse an Beratung gestiegen

Bonn (epd). Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine ist das Interesse an der Beratung für Kriegsdienstverweigerer der evangelischen Kirchen gestiegen. „Bisher waren es vor allem aktive Soldatinnen und Soldaten, die sich bei uns gemeldet haben“, erklärte Wolfgang Burggraf, Geschäftsführer der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), am Montag in Bonn.

Vogel: Einfaches Asyl für desertierende russische Soldaten prüfen

Berlin (epd). Der stellvertretende FDP-Chef Johannes Vogel schlägt schnelles und einfaches Asyl für in der Ukraine desertierende russische Soldaten vor. Vogel, der auch Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP ist, sagte am Dienstag in Berlin, er wolle er die Idee eines Sonderprogramms in Deutschland und der Europäischen Union mit den zuständigen Fachkollegen diskutieren.

EAK trauert um früheren Bundesvorsitzenden Walter Herrenbrück

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) trauert um ihren früheren Bundesvorsitzenden Walter Herrenbrück, der am 19. November im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Herrenbrück stand von 2006 bis 2012 an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes.

Heiliger Martin ist Vorbild für gewaltfreies Handeln

Rottenburg/Suttgart (epd). Eine neue Publikation zeigt den Heiligen Martin als Friedensstifter. Unter dem Titel „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen - St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter“ werde der Band von Bischof Gebhard Fürst am Donnerstag in Rottenburg vorgestellt, teilte die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Montag mit. St.

EAK: Landes- und freikirchliche Friedensarbeit muss gestärkt werden

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat bei ihrer Herbsttagung in Friedensau in der Nähe von Magdeburg die Bedeutung und auch die Notwendigkeit der landes- und freikirchlichen Friedensarbeit betont und sich dafür ausgesprochen, diese zu stärken.

Brahms: Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft

„Frieden gehört zum Kern der evangelischen Kirche und der christlichen Botschaft.“ Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche (EKD), Renke Brahms, bei der Herbsttagung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) in Friedensau.