Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem TitelKriegsdienstverweigerung – So geht’s!auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

EAK: Zahl der KDV-Beratungen steigt weiter deutlich an

Der Bedarf an Beratungen zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung ist weiterhin sehr hoch. Dies betonte die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, der am 15. Mai begangen wird.

Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine steigt die Zahl der Menschen, die den Kriegsdienst verweigern. Das Verteidigungsministerium findet das angesichts der Diskussion um den Wehrdienst nicht überraschend. Es sei "kein Alarmzeichen".

Wehrdienst: Otte dringt auf schnelle Reaktion bei Zielverfehlung

Seit gut zwei Monaten gilt der neue Wehrdienst. Der Wehrbeauftragte Henning Otte (CDU) hat Zweifel, dass mit dem freiwilligen Dienst die Personalprobleme der Bundeswehr gelöst werden. Scheitert die Idee, müsse schnell reagiert werden, fordert er.

Nachdenken über Gott und die Wehrpflicht

Wer 2008 geboren ist, bekommt in diesem Jahr zwei Briefe: einen von der Bundeswehr und einen vom Landesbischof. In beiden geht es um den neuen Wehrdienst. Wie junge Leute damit umgehen, war Thema im Gespräch von Bischof und Dachauer Gymnasiasten.

Staatssekretär erwartet genügend Freiwillige für Wehrdienst

Seit Januar hat die Bundeswehr gut 40.000 Fragebögen für den freiwilligen Wehrdienst an 18-Jährige verschickt. Der parlamentarische Staatssekretär Sebastian Hartmann ist zuversichtlich, dass sich genügend Freiwillige finden.