Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Zusammenstöße in Addis Abeba vor Rückkehr ehemaliger Rebellen

Frankfurt a.M. (epd). In Äthiopien sorgt die geplante Rückkehr der Oromo-Befreiungsfront (OLF) in die Hauptstadt Addis Abeba für Spannungen. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der Unabhängigkeitsbewegung setzte die Polizei am Freitag Tränengas ein, wie der britische Sender BBC berichtete. Die OLF war bisher als Terrororganisation betrachtet worden.

Konfliktparteien im Südsudan besiegeln Friedensabkommen

Frankfurt a.M./Juba (epd). Die Konfliktparteien im Südsudan haben einen Vertrag zur Beendigung des fünfjährigen Bürgerkrieges unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Mittwochabend in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba statt. Die Vereinten Nationen begrüßten den Friedensschluss.

UN warnen vor Blutbad im syrischen Idlib

Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben eindringlich vor den fatalen Folgen einer Schlacht um die Region Idlib in Syrien gewarnt. Ein Massaker in dem letzten großen Rebellen-Gebiet müsse verhindert werden, forderte der Vorsitzende der UN-Untersuchungskommission zum Syrien-Konflikt, Paulo Sérgio Pinheiro, am Mittwoch in Genf.

Mehr Geld für Diplomatie gefordert

Berlin (epd). Angesichts zahlreicher Kriege und Krisen haben Parlamentarier aus der Opposition in der Bundestagshaushaltswoche mehr Geld für Diplomatie gefordert. Abgeordnete von FDP, Grünen und Linken kritisierten das im Haushaltsentwurf 2019 vorgesehene Budget als zu gering und machten dafür auch Außenminister Heiko Maas (SPD) verantwortlich.

Äthiopien und Eritrea feiern Grenzöffnung

Genf/Addis Abeba (epd). Die Regierungschefs von Äthiopien und Eritrea haben am Dienstag gemeinsam die Öffnung der Grenze zwischen den mehr als 20 Jahre verfeindeten Staaten gefeiert.

Rotes Kreuz: Gewalt im Südsudan zurückgegangen

Genf (epd). Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens für den Südsudan geht laut Rotem Kreuz die Gewalt deutlich zurück. Es gebe inzwischen weniger Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und Rebellen, erklärte der globale Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Dominik Stillhart, am Montag in Genf. 

Sorge vor neuen Giftgas-Angriffen auf Rebellen in Syrien wächst

Berlin (epd). Die Bundesregierung zeigt sich alarmiert über die Gefahr von Giftgas-Angriffen des Assad-Regimes auf Rebellen im syrischen Idlib. Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert, sagte am Montag in Berlin, es gebe große Sorge, dass sich dort "entsetzliche Muster" aus anderen syrischen Kampfschauplätzen wiederholen könnten.

Expertin: Syrische Kriegsverbrechen konsequent verfolgen

Damaskus/Freiburg (epd). Nach Ansicht der Nahostexpertin Kristin Helberg (Berlin) sollten die Europäischen Staaten - allen voran Deutschland - die in Syrien begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgen.