Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Jemen: UN-Ermittler werfen Konfliktparteien Kriegsverbrechen vor

Genf (epd). Ermittler der Vereinten Nationen werfen den Konfliktparteien im Jemen Kriegsverbrechen vor. Entsetzliche Taten verschärften das Leiden von Millionen Kindern, Frauen und Männern in dem arabischen Land, warnte die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Kate Gilmore, am Mittwoch in Genf.

UN-Generalsekretär: Mandela war eine der größten Persönlichkeiten

Genf/New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat den vor 100 Jahren geborenen südafrikanischen Freiheitskämpfer Nelson Mandela als eine der größten Führungspersönlichkeiten der Menschheit gewürdigt. Mandela habe die höchsten Werte der Vereinten Nationen verkörpert, sagte Guterres am Montag in New York.

Afghanistan: Frühere Bundeswehr-Helfer wollen nach Deutschland

Hamburg (epd). Etliche frühere Bundeswehr-Helfer in Afghanistan verlangen laut einem "Spiegel"-Bericht bislang vergeblich, nach Deutschland ausreisen zu können. Wie das Nachrichtenmagazin meldet, demonstrieren seit drei Wochen rund 150 Afghanen vor dem Bundeswehrlager Camp Marmal bei Masar-i-Scharif, darunter Dutzende Ex-Angestellte der Bundeswehr. 

Misereor: Friedensprozess am Horn von Afrika wie der Fall der Mauer

Aachen (epd). Das katholische Hilfswerk Misereor hat die Bundesregierung aufgefordert, den Friedensprozess zwischen den ehemals verfeindeten Ländern Äthiopien und Eritrea zu unterstützen. "Nach der Öffnung der Grenzen sind die Euphorie und Bewegung vor Ort groß", sagte der Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Freitag in Aachen.

Experte: Glocken rufen seit zwölftem Jahrhundert zu Frieden auf

Salzgitter (epd). Erstmals in der Geschichte werden zum Weltfriedenstag (21. September) an diesem Freitag von 18 Uhr bis 18.15 Uhr europaweit zeitgleich weltliche und kirchliche Glocken läuten. Die Aktion ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und wird auch von den Kirchen und Kommunen unterstützt.

Militärbischof Rink hält Sicherheitslage in Afghanistan für prekär

Frankfurt am Main (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink warnt vor einer mangelhaften Sicherheitslage in Afghanistan. Die Sicherheitslage in dem Land sei "absolut prekär", sagte Rink auf dem Jahresempfang des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland (AEU) am Mittwoch in Frankfurt am Main.

UN-Vertreter besorgt um fragilen Frieden im Südsudan

Berlin/Juba/New York (epd). UN-Diplomaten haben sich trotz eines neuen Friedensabkommens besorgt über die Situation im Bürgerkriegsland Südsudan geäußert. UN-Untergeneralsekretär Jean-Pierre Lacroix sagte am Dienstag (Ortszeit) vor dem Weltsicherheitsrat in New York, der Vertrag sei ein wichtiger Meilenstein in einer Krise, die nun ins fünfte Jahr gehe.

Friedensvereinbarung im Südsudan gebrochen

Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan wird auch das jüngste Friedensabkommen nicht eingehalten. Nach der Unterzeichnung am Mittwoch fanden am Wochenende wieder Kämpfe statt, wie die UN-Mission Unmiss am Samstagabend mitteilte. Bei einem Angriff auf einen UN-Konvoi wurde den Angaben zufolge ein nepalesischer Blauhelm-Soldat verletzt.

10 Jahre „weltwärts“ ein großer Erfolg

10 Jahre, nachdem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und zivilgesellschaftliche Organisationen den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts auf den Weg gebracht haben, ziehen die deutschen Interessenverbünde der Träger eine positive Bilanz: „weltwärts stärkt das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung zur Umsetzung der Agenda 2030, be