Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Rüstungsgegner kritisieren UN-Konferenz zu Killerrobotern

Genf (epd). Rüstungsgegner haben von den UN-Mitgliedsländern ein globales Verbot von Killerrobotern verlangt. Das Ergebnis einer UN-Konferenz über die menschlich nicht kontrollierbaren Waffensysteme sei enttäuschend, kritisierte die Internationale Kampagne zum Verbot von Killerrobotern am Samstag in Genf.

Bericht: Rüstungs-Lieferstopp für Saudi-Arabien zunächst befristet

Berlin/Hamburg (epd). Der Lieferstopp für deutsche Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien gilt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zunächst nur für zwei Monate. Dem Bericht zufolge wurde dafür Anfang November eine sogenannte Stillhalte-Anordnung erlassen.

Weiter Streit über Killerroboter bei den UN

Genf (epd). Der internationale Streit über sogenannte Killerroboter geht in die nächste Runde. Auf einer dreitägigen UN-Konferenz in Genf wollen mehr als zwei Dutzend Staaten erneut Verbotsverhandlungen für die Roboter verlangen, wie am Mittwoch aus Diplomatenkreisen verlautete. Unter den Befürwortern solcher Gespräche sind demnach Österreich und Belgien.

Landminen fordern in Krisenregionen zunehmend Opfer

Berlin/Genf (epd). Mindestens 7.239 Menschen sind im vergangenen Jahr Opfer von Minen, Blindgängern und improvisierten Sprengsätze geworden. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Landminenmonitor 2018" der Hilfsorganisation Handicap International hervorgeht, wurden fast 2.800 Menschen getötet und weitere gut 4.400 Personen verletzt.

UN-Chef verurteilt neue Gewalt in Zentralafrikanischer Republik

Genf/Bangui (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat die jüngste Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik verurteilt. Bei einem Anschlag von Milizen auf eine Basis der UN-Mission im Südwesten des Landes war am Freitag ein tansanischer Blauhelm-Soldat getötet worden.

Studie: Militärausgaben in Afrika unvollständig öffentlich

Stockholm (epd). In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist die Transparenz bei der Veröffentlichung ihrer Militärausgaben laut einer Studie größer als bislang angenommen. Allerdings gebe es große Unterschiede zwischen den Ländern, erklärte das in Stockholm ansässige Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag.

UN und Rotes Kreuz verlangen Ende der Gewalt im Jemen

Genf (epd). Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz haben von den Kriegsparteien im Jemen eine Einstellung der Kämpfe gefordert. Das immense Leiden der Zivilisten in dem arabischen Land müsse beendet werden, verlangte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Genf. Die humanitäre Lage der Menschen sei katastrophal.

Deutschland übernimmt in Mali Kommando über EU-Ausbildungsmission

Berlin (epd). Die Bundeswehr hat im westafrikanischen Mali das Kommando über die EU-Ausbildungsmission (EUTM) für die kommenden acht Monate übernommen. Bis zu 350 deutsche Soldaten bilden in dem Krisenland malische Streitkräfte aus, wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Montag in Berlin sagte.

Haushälter stellen mehr Geld für humanitäre Hilfe bereit

Berlin (epd). Die große Koalition stellt für humanitäre Hilfe und Krisenprävention im kommenden Jahr fast zwei Milliarden Euro bereit. Das erklärte am Donnerstag der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion Eckhardt Rehberg (CDU) anlässlich der Beratungen über den Etat des Außenministeriums in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag.