Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kriegsparteien im Jemen zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgefordert

Berlin (epd). "Ärzte ohne Grenzen" hat zum Auftakt der Gespräche zum Jemen-Konflikt in Schweden alle Kriegsparteien aufgefordert, das Leid der Bevölkerung zu lindern. Zudem müsse der Schutz von Krankenhäusern und Gesundheitspersonal gewährleistet sein, erklärte die Nothilfeorganisation am Donnerstag in Berlin. "Geld allein ist nicht genug.

Altbundespräsident Köhler eröffnet Westsahara-Gespräche in Genf

Genf (epd). Nach sechsjähriger Pause gibt es neue Gespräche über die Zukunft der Westsahara. Auf Einladung des UN-Sondergesandten, Altbundespräsident Horst Köhler, kamen am Mittwoch in Genf Vertreter Marokkos, Algeriens, Mauretaniens sowie der Unabhängigkeitsbewegung Polisario zusammen.

Trittin macht sich für Rüstungsexportkontrollgesetz stark

Frankfurt a.M. (epd). Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin unterstützt die Forderung der Evangelischen Kirche (EKD) nach einem Rüstungsexportkontrollgesetz. Exportkontrollen müssten "rechtlich verbindlich und einklagbar sein", sagte Trittin am Montagabend in der Evangelischen Akademie Frankfurt am Main. Es seien schärfere Kriterien notwendig.

Maas kündigt Initiative für globale Rüstungskontrolle an

Osnabrück (epd). Bundesaußenminister Heiko Maas will eine globale Abrüstungsinitiative starten, um neuartige Waffensysteme einer Kontrolle zu unterwerfen. "Es muss alles auf den Tisch. Unsere Regeln müssen mit der technologischen Entwicklung immer neuer Waffenarten Schritt halten", sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Sonnabend).

Margot Käßmann kommt 2019 nach Büchel

Wie schon in diesem Jahr soll es auch 2019 am zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, dem 7. Juli, einen Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel geben.

Genfer Konferenz unterstützt Frieden mit den Taliban

Genf (epd). Regierungsvertreter aus aller Welt haben sich am Mittwoch für Verhandlungen mit den radikal-islamischen Taliban und einen dauerhaften Frieden in Afghanistan ausgesprochen. Am Rand einer zweitägigen Afghanistan-Konferenz in Genf sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), die Gelegenheit dafür sei vielleicht günstiger als je zuvor.

Afghanistans Präsident Ghani wirbt um mehr Investitionen

Genf (epd). Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hat zu mehr Investitionen in seinem Land aufgerufen. Afghanistan liege im Herzen einer stark wachsenden Region und verfüge über große Potenziale, sagte Ghani am Dienstag in Genf bei einer Afghanistan-Konferenz in Genf. Der Markt in dem zentralasiatischen Land verspreche Milliardengewinne, die aber realisiert werden müssten.

Keine Friedenssignale in Afghanistan

Dubai/Kabul (epd). Zwei Tage lang tobten am Wochenende in Kabul ethnische Proteste. Die gewaltsamen Ausschreitungen zeigten erneut, wie instabil die Situation in Afghanistan ist. Hunderte wütende Demonstranten veranstalteten Straßenkämpfe in der Hauptstadt, um gegen die Festnahme von Ibrahim Alipoor, einem Milizenführer, zu protestieren. "Alipoor ist unschuldig", riefen sie. 

Grünen-Sicherheitsexperte: Afghanistan weiter unterstützen

Schwerte (epd). In Afghanistan hat sich die Sicherheitslage für die Bevölkerung nach Einschätzung des Grünen-Experten Winfried Nachtwei in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Dennoch müssten die Chancen für Frieden und Wiederaufbau gesehen werden, sagte der frühere sicherheits- und abrüstungspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion am Sonntag auf der 32.