Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Breite Unterstützung aus EU für Venezuelas Oppositionschef Guaidó

Berlin/Caracas (epd). Deutschland und weitere EU-Länder verstärken den diplomatischen Druck auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro: Nach Ablauf ihres Ultimatums für die Ausrufung von Wahlen erkannten am Montag mehr als ein Dutzend EU-Mitgliedsstaaten Oppositionsführer Juan Guaidó als Übergangspräsidenten an.

EU und Arabische Liga wollen Konflikte friedlich lösen helfen

Brüssel (epd). Die Europäische Union und die Arabische Liga haben ihren Willen zur Zusammenarbeit bei der friedlichen Beilegung von Konflikten bekannt. Man solle gemeinsam für Versöhnung unter anderem in Syrien, Libyen und dem Jemen arbeiten, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bei einem Ministertreffen beider Organisationen in Brüssel.

Luftwaffengeneral läuft zu Venezuelas Opposition über

Berlin/Caracas (epd). Im Kampf um die Macht in Venezuela hat ein hochrangiger General der Opposition seine Unterstützung zugesichert. Luftwaffengeneral Francisco Estéban Yánez Rodríguez gab in einem am Samstag veröffentlichten Video bekannt, dass er Juan Guaidó als Übergangspräsidenten des Landes anerkenne, wie die Tageszeitung "El Nacional" berichtet.

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms bedauert US-Ausstieg aus INF-Vertrag

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die Ankündigung der US-Regierung, sich aus dem INF-Vertrag, der landgestützte atomare Mittelstreckenraketen verbietet, zurückzuziehen und sich nicht mehr an das Abkommen gebunden zu fühlen, bedauert und die USA und Russland aufgefordert, sich an den Vertrag zu halten und möglichst rasch an den Verhandlu

Venezuelas Präsident Maduro weiter isoliert

Berlin/Caracas (epd). Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro kommt international immer weiter in Bedrängnis. Auch im eigenen Land wächst der Druck auf den autoritären sozialistischen Staatschef. Das Europaparlament erkannte am Donnerstag Oppositionsführer Juan Guaidó als Übergangspräsidenten an.

Gefährliches Spiel auf Zeit in Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Nach zunehmendem internationalen Druck versucht Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro, auf Zeit zu spielen. Dabei bot er der Opposition Verhandlungen "zum Wohl Venezuelas" an, wie er in einem Interview der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sagte, aus dem "El Universal" am Mittwoch zitierte. 

Wehrbeauftragter kritisiert hohe Belastung und Mängel

Berlin (epd). Mängel bei Material und Verwaltung sorgen bei Bundeswehreinsätzen in Krisenregionen für Unmut unter den Soldaten. Wie aus dem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), hervorgeht, mehren sich Zweifel, ob die Bundeswehr bei der Verlegung eigener Kräfte im westafrikanischen Mali "deren Schutz ernst genug nimmt". 

Maas will im Sicherheitsrat Schwerpunkt auf Krisenprävention legen

Brüssel (epd). Deutschland will sich als Mitglied des UN-Sicherheitsrates vor allem für die Verhinderung von Konflikten einsetze. Man solle sich nicht immer erst mit Krisen beschäftigen, wenn es eigentlich schon zu spät sei, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Brüssel.

Psychiatrische Erkrankungen bei Soldaten bleiben konstant

Osnabrück (epd). Ärzte haben im vergangenen Jahr bei 279 deutschen Soldaten eine einsatzbedingte psychiatrische Erkrankung diagnostiziert. Das waren in etwa so viele Neuerkrankungen wie 2017, als 274 Fälle aktenkundig wurden, wie das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin bestätigte.

Internationaler Druck auf Venezuelas Präsidenten Maduro wächst

Berlin/Caracas (epd). Venezuelas Regierung hat die Forderung mehrerer EU-Staaten nach baldigen Neuwahlen als Einmischung in innere Angelegenheiten zurückgewiesen. "Niemand wird uns Fristen setzen und uns sagen, wann wir zu wählen haben", sagte Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza im UN-Sicherheitsrat, wie die Zeitung "El Universal" am Sonntag (Ortszeit) berichtete.