Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Zukunft der Westsahara ungewiss

Tunis/Rabat (epd). Die Westsahara ist wieder ins Blickfeld der internationalen Politik geraten. Ein Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko, das jüngst vom EU-Parlament angenommen wurde, hat die Problematik des ungeklärten Status' der Region erneut verdeutlicht. EU-Schiffe dürfen laut der Vereinbarung vor der marokkanischen Küste fischen.

Der steinige Weg zum Frieden in Kolumbien

Bogotá (epd). Im Herzen von Bogotá steht ein Kunstwerk für Erfolge im Ringen um Frieden. Für "Fragmentos" ließ die Künstlerin Doris Salcedo Waffen einschmelzen, die ehemalige Farc-Rebellen im Rahmen des kolumbianischen Friedensabkommens abgegeben haben. Sie formte Platten, die nun den Fußboden einer Art Gedenkstätte bilden.

Projektgruppe erwartet klares Wort der EKD zur Ächtung von Atomwaffen

Die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgefordert, sich deutlich für ein Verbot von Atomwaffen und deren Ächtung auszusprechen.

Warnung vor Drohnen-Einsätzen durch Bundeswehr

Berlin (epd). Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat vor dem Einsatz und den Folgen von Kampfdrohnen durch die Bundeswehr gewarnt und eine offene Debatte darüber im Bundestag gefordert. Die humanitären Folgen von Drohneneinsätzen seien gravierend, erklärten Vertreter der Vereinigung Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung am Freitag in Berlin.

UN: Syriens Konfliktparteien töten Tausende Kinder

Genf (epd). Ein UN-Ausschuss hat das Assad-Regime und andere Parteien des Syrien-Konflikts für den Tod von Tausenden Kindern verantwortlich gemacht. Die Mädchen und Jungen seien durch Luftangriffe und andere militärische Attacken ums Leben gekommen, erklärte der UN-Kinderrechtsauschuss am Donnerstag in Genf.

UN: Immer mehr Minenopfer in Afghanistan

Genf (epd). In Afghanistan sind in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen durch Minen, Blindgänger und Munitionsrückstände getötet und verletzt worden. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des UN-Minenräumservices Unmas.

Pax Christi fordert Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

Fulda/Berlin (epd). Der Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, der frühere Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu beschließen.

Gefährliches Kräftemessen in Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Demonstrativ schaut der venezolanische Präsident Nicolás Maduro ins Fernrohr. Vor ihm stehen jubelnde Menschen, die meisten in Rot gekleidet, die Farbe der Revolution und der Regierungspartei PSUV. Die Opposition vereint derweil ebenfalls Massen hinter sich.

Maduro weist Erklärung amerikanischer Staaten zurück

Berlin/Caracas (epd). Im politischen Machtkampf setzt Venezuelas Präsident Nicolás Maduro weiter auf Eskalation. Die Unterstützung der sogenannten Lima-Gruppe amerikanischer Länder für Oppositionsführer Juan Guaidó tat er als "lächerlich" ab.

Katholische Jugend fordert neue Rüstungskontrollverträge

Düsseldorf (epd). Nach der Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags für atomare Mittelstreckenraketen durch die USA und Russland fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) neue Rüstungskontrollverträge. Darin müsse es um die Abschaffung von Atomwaffen gehen, erklärte der BDKJ-Vorsitzende Thomas Andonie am Dienstag in Düsseldorf.