Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Venezuela: Europäer fordern von Maduro Neuwahlen

Brüssel/Caracas (epd). Die EU-Staaten erhöhen den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. "Werden nicht binnen acht Tagen Wahlen angekündigt, sind wir bereit, Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen, der einen solchen politischen Prozess einleitet", erklärte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung Martina Fietz am Samstag auf Twitter.

Venezuelas Staatschef Maduro bietet Opposition Dialog an

Berlin/Caracas (epd). Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat der Opposition Gespräche für einen nationalen Dialog angeboten. Er sei dazu bereit, mit allen politischen Sektoren zu sprechen, erklärte der Linksnationalist laut der Tageszeitung "El Universal" vom Freitag. Uruguay und Mexiko hatten Verhandlungen der verfeindeten Lager im Machtkampf um die Präsidentschaft angeregt.

Weltwirtschaftsforum mit Aufruf zu Konfliktlösung beendet

Davos/Genf (epd). Der Präsident des Weltwirtschaftsforums, Børge Brende, hat das Jahrestreffen mit einem Aufruf an die verantwortlichen Politiker zur Lösung von Kriegen und Konflikten beendet. Ohne Frieden sei keine wirtschaftliche und soziale Entwicklung möglich, sagte Brende am Freitag in Davos.

Kolumbianische ELN-Guerilla bekennt sich zu Anschlag mit 21 Toten

Berlin/Bogotá (epd). Die linksgerichtete ELN-Guerilla hat sich zu dem tödlichen Bombenanschlag auf eine Polizeischule in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá bekannt. In einer im Internet verbreiteten Nachricht sprach die Rebellengruppe von einem Akt der "legitimen Verteidigung", wie das Magazin "Semana" am Sonntagabend (Ortszeit) online berichtete. 

Rückschlag für Friedensprozess in Kolumbien

Berlin/Bogotá (epd). Die Hoffnung auf dauerhaften Frieden in Kolumbien hat einen herben Rückschlag erlitten: Nach dem Bombenanschlag in der Hauptstadt Bogotá erklärte Präsident Iván Duque die Friedensgespräche mit der linksgerichteten Guerilla ELN offiziell für beendet.

Ex-Präsident der Elfenbeinküste bleibt in Den Haag in U-Haft

Den Haag (epd). Der frühere Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, bleibt nach seinem Freispruch bis auf weiteres im Gefängnis in Den Haag. Seine Freilassung werde aufgeschoben, bis über einen Eilantrag der Anklage entschieden sei, teilte der Internationale Strafgerichtshof am Freitag  mit.

Rüstungsexporte gehen deutlich zurück

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Rüstungsexporte genehmigt als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Demnach wurden im Jahr 2018 Rüstungsexporte im Wert von rund 4,8 Milliarden Euro gebilligt.