Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Hilfsorganisationen mahnen schnelle Hilfe für den Jemen an

Bonn (epd). Vor der dritten UN-Geberkonferenz für den Jemen haben Hilfsorganisationen schnelle Hilfe für das Bürgerkriegsland angemahnt. Rund 3,5 Milliarden Euro würden dort für humanitäre Hilfe in diesem Jahr benötigt, erklärte die Hilfsorganisation Care am Freitag in Bonn. Es brauche zudem dringend politische Maßnahmen, um die Gewalt zu beenden.

"Kein Tribunal über deutsche Rüstungspolitik"

Stuttgart (epd). Es sind wenige Minuten bis zur Urteilsverkündung. Vor dem Stuttgarter Landgericht stehen am Donnerstag rund 20 Friedensaktivisten. Eine Frau mit Gitarre singt Friedenslieder. "Andere retten Leben. Wir helfen töten", ist auf Bannern zu lesen und: "Geschäft mit dem Tod".

Kritik an Rückzug von Stadt und Uni vom Göttinger Friedenspreis

Göttingen (epd). Die Entscheidung der Stadt, der Universität und der Sparkasse Göttingen, die Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2019 an den Verein "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" nicht zu unterstützen, stößt auf Kritik.

Venezuela blockiert humanitäre Hilfe auch aus Curaçao

Berlin/Caracas (epd). Im Streit über die Einfuhr von Hilfsgütern hat die venezolanische Regierung am Mittwoch laut Medienberichten die Luft- und Seegrenze zu der niederländischen Antilleninsel Curaçao geschlossen.

Bundesländer sehen keine Alternative zu Rückholung von IS-Kämpfern

Köln/Düsseldorf (epd). Die Bundesländer stellen sich auf eine Rückholung von ehemaligen IS-Kämpfern nach Deutschland ein. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag), allein aus rechtlicher Sicht gebe es keine Alternative.

Venezuelas Oppositionsführer Guaidó sieht Maduro isoliert

Berlin/Caracas (epd). Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó sieht sich im Machtkampf mit Präsident Nicolás Maduro am längeren Hebel. "Es gibt keinen Venezolaner, der sich für Maduros politische Zukunft opfern würde", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Er hat keinen Führungsanspruch, das Volk folgt ihm nicht mehr.

USA schicken weitere Hilfsgüter für Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Das US-Militär hat weitere Tonnen Hilfsgüter an die venezolanische Grenze in Kolumbien geschafft. Am Samstag (Ortszeit) landete in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta ein drittes Frachtflugzeug mit Medikamenten, Lebensmitteln und Hygieneartikeln, wie die Entwicklungsorganisation der US-Regierung USAID laut der Tageszeitung "El Nacional" erklärte.

Bericht: Mehr als 300 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien

Den Haag/Hamburg (epd). Im Syrien-Krieg wurden einem Expertenbericht zufolge häufiger Chemiewaffen eingesetzt als bisher angenommen. Insgesamt habe es mehr als 300 Angriffe mit Chlorgas und Sarin gegeben, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf einen Bericht des Berliner "Global Public Policy Institute".

Humanitäre Hilfe für Venezuela weiter blockiert

Berlin (epd). In Venezuela hält die Blockade von Hilfslieferungen an, die von Kolumbien aus eingeführt werden sollen. Das sozialistische Kuba warf unterdessen den USA vor, von der Karibik aus einen Militäreinsatz gegen Venezuela vorzubereiten.