Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Minister Müller dringt auf Hilfslieferungen nach Venezuela

Frankfurt a.M./Düsseldorf (epd). Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) stellt ein Sofortprogramm zur Nothilfe in Venezuela in Aussicht. Deutschland stehe bereit, mit fünf Millionen Euro der notleidenden Bevölkerung zu helfen, wenn es die Bedingungen vor Ort zulassen, sagte Müller.

Sorge um Zuspitzung des Kaschmir-Konflikts

Dubai/Neu-Delhi (epd). Pakistan will einen gefangenen indischen Kampfpiloten bereits am Freitag ausliefern. Wie pakistanische Medien am Donnerstag berichteten, soll der Oberstleutnant am Wagah-Grenzübergang nahe der indischen Stadt Amritsar freigelassen werden. Pakistans Regierungschef Imran Khan sprach von einer "Friedensgeste".

UN-Ermittler: Israels Armee verübte möglicherweise Kriegsverbrechen

Genf (epd). Eine Kommission des UN-Menschenrechtsrates hat schwere Vorwürfe gegen die israelischen Streitkräfte erhoben. Bei den Unruhen an der Grenze zu Gaza mit vielen Toten und Verletzten 2018 hätten israelische Soldaten möglicherweise Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt, heißt es in einem am Donnerstag in Genf vorgestellten Bericht der Kommission.

Pakistan schießt indische Kampfjets ab

Dubai/Neu-Delhi (epd). Der Konflikt um Kaschmir zwischen den Atommächten Indien und Pakistan spitzt sich zu: Pakistan meldete am Mittwoch den Abschuss von zwei indischen Kampfjets in seinem Luftraum. Ein indischer Pilot sei gefangengenommen worden und werde nach den Normen militärischer Ethik behandelt, erklärte der pakistanische Armeesprecher, Generalmajor Asif Ghafoor.

Staatengemeinschaft sagt Milliarden-Hilfen für Jemen zu

Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben für die humanitäre Hilfe 2019 in dem Bürgerkriegsland Jemen Zusagen in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar (2,3 Milliarden Euro) erhalten. UN-Generalsekretär António Guterres sprach am Dienstag in Genf von einem Erfolg, den die Teilnehmerstaaten einer Geberkonferenz möglich gemacht hätten.

Kunstaktion: Aktivisten fordern Ende des Waffenhandels

Berlin (epd). Mit einer Kunst- und Protestaktion haben rund 50 Aktivisten vor dem Bundestag ein Ende des deutschen Waffenhandels gefordert. Die Demonstration vor dem Bundestag wurde vom Bündnis "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" organisiert. Der 26.

Spannungen nach Ausrufung des Notstandes im Sudan

Frankfurt a.M. (epd). Im Sudan ist die Lage nach der Ausrufung des Notstandes und einer Regierungsumbildung angespannt. Aktivisten riefen dazu auf, die seit Dezember andauernden Massenproteste gegen die Regierung in Khartum fortzusetzen, wie der Sender "Voice of America" am Samstagabend berichtete.