Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kirchen in Niedersachsen und Bremen verurteilen Krieg in der Ukraine

Hannover, Bremen (epd). Die Kirchenparlamente der hannoverschen, bremischen und oldenburgischen Kirche haben am Donnerstag klare Zeichen für den Frieden und gegen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gesetzt. So verabschiedete das hannoversche Kirchenparlament einstimmig ein „Wort der Landessynode zum Krieg in der Ukraine“.

Militärbischof: Evangelische Diskussion über Frieden teilweise naiv

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg hält die Friedensdiskussionen in seiner Kirche in Teilen für naiv. Mit der Denkschrift aus dem Jahr 2007, die das Ziel eines „gerechten Friedens“ formuliert und Kriterien für die Gewaltanwendung nennt, gebe es eine gute Grundlage, sagte Felmberg am Dienstag in Berlin.

Pfälzische Landessynode tagt erneut digital

Speyer (epd). Die Frühjahrstagung der pfälzischen Landessynode wird vom 18. bis zum 21. Mai erneut digital stattfinden. Eine Synode brauche eine monatelange Vorbereitungszeit, sagte Synodalpräsident Hermann Lorenz dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Speyer. Und im Winter sei nicht absehbar gewesen, wie sich die Inzidenzzahlen der Corona-Pandemie entwickeln werden.

Evangelische Friedensarbeit: „Kriegsdienstverweigerer brauchen weiterhin Unterstützung“

Die Evangelische Friedensarbeit hat zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) erneut die Bedeutung des Grundrechts auf die Verweigerung des Dienstes mit der Waffe hervorgehoben. „Nach wie vor werden in vielen Ländern Menschen verfolgt oder bestraft, nur weil sie aus Gewissensgründen es ablehnen, mit der Waffe Kriegsdienst zu leisten.

Bischof Stäblein betont Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Berlin (epd). Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein hat Respekt vor dem Recht auf Kriegsdienstverweigerung gefordert. Dieses Recht sei auch in Ländern, in denen es eine allgemeine Wehrpflicht gibt, ein wesentlicher Rechtsgrundsatz der freien, internationalen Staatengemeinschaft, sagte Stäblein am Samstag in Berlin in seinem Bischofswort im RBB-Rundfunk.