Düsseldorf (epd). Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, wirbt für die Vermittlung von Friedens- und Versöhnungskompetenzen an Schulen. Nach Pandemie, Überflutungen und angesichts des Krieges in der Ukraine sei die Vermittlung von einer Krisenkompetenz zwar „nicht abwegig“, schreibt Latzel in einem Gastbeitrag der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag).
Hannover (epd). Gerald Knaus von der Berliner Denkfabrik „European Stability Initiative“ hat für den Fall einer militärischen Niederlage der Ukraine vor einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen gewarnt.
Berlin (epd). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, hat Sympathie für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht in Deutschland gezeigt. Er halte die Debatte für „absolut richtig“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).
München (epd). Schritte für einen „nachhaltigen, gerechten Frieden“ im Heiligen Land fordert der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Dafür müssten alle Beteiligten das Gespräch suchen; die internationale Staatengemeinschaft müsse „dazu einen Rahmen“ setzen, sagt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in der Predigt am Palmsonntag im Münchner Liebfrauendom.
Der Streit um die pro-palästinensische Parole "From the river to the sea - Palestine will be free!" hat eine weitere juristische Runde gedreht. Auch die Terrororganisation Hamas nutzt den Slogan.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist Rumänien zu einem Drehkreuz für ukrainische Flüchtlinge geworden. Die Hilfsbereitschaft ist groß, stößt jedoch an Grenzen. Das merkt auch die Diakonie Württemberg, die Projekte vor Ort unterstützt.
Bremen (epd). In einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe wollen das Evangelische Bildungswerk und die Friedensstiftung „Die Schwelle“ in Bremen über die Überwindung der Gewaltspirale in Kriegszeiten diskutieren. Dazu sind zwischen dem 2. April und dem 11.
Aachen (epd). Die fristlose Entlassung eines Zeitsoldaten, der eine Corona-Schutzimpfung verweigert hatte, ist laut einem Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen zulässig.
Berlin, Aachen (epd). Zum Weltwassertag am Freitag ruft ein Bündnis von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zu einem stärkeren Fokus auf den Zugang zu Wasser in der Außen- und Entwicklungspolitik auf. Das Menschenrecht auf Wasser als wichtige Grundlage für Frieden müsse besser geschützt werden, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Appell an die Bundesregierung.
Die Bundeswehr wirft Lebensmittel über dem Gaza-Streifen ab. Die umstrittene Methode ist kostspielig, für die Not leidenden Menschen aber überlebenswichtig.