Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs ruft die Christen zu mehr "sichtbarer Solidarität" mit Jüdinnen und Juden auf. Jede Form von Antisemitismus widerspreche dem christlichen Selbstverständnis.
Aufrüstung und Verteidigungsfähigkeit dürfen nach Ansicht des Aachener Bischofs Dieser nur den Frieden als Ziel haben. Bei Soldatinnen und Soldaten liege deshalb eine besondere Verantwortung.
Seit mehr als vier Jahren leidet die Ukraine unter dem offenen russischen Angriffskrieg. Auch an anderen Orten werden Kriege geführt. Brandenburgs Ministerpräsident plädiert für einen Ausbau der Verteidigungsfähigkeit - auch in seinem Bundesland.
Vergangenes Jahr seien in 65 Ländern Zivilistinnen und Zivilisten durch Explosivwaffen verletzt oder getötet worden, hat die Organisation Handicap International ermittelt. Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser haben sich fast verdreifacht.
Die Evangelische Mission in Solidarität beklagt die Gewalt im Nahen Osten. Sie fordert von der Politik ein entschlosseneres Handeln gegen Rechtsbruch und für den Schutz der Menschenrechte in der Region.
Putin, Trump, Netanjahu und ihre Kriege: Die führenden deutschen Friedensforscher machen sich Sorgen um einen Typus neuer Kriegsfürsten. Sie zersetzten das internationale Regelwerk, auch das Völkerrecht. Man befinde sich im Verfall dieser Ordnung.
Das Friedensforschungsinstitut Sipri sieht eine wachsende Gefahr durch atomare Aufrüstung. Fehleinschätzungen und Eskalationen könnten angesichts von technischen Fortschritten und geringeren Kontrollen zunehmen.Sperrfrist: Montag, 08. Juni, 0001
Eine ökumenische Friedensschrift wendet sich gegen die Vorstellung, Frieden lasse sich durch militärische Gewalt erreichen - dies sei ein Mythos. Die Autoren plädieren für eine konsequente und kompromisslose Orientierung am Völkerrecht.
Militärseelsorge ist für Soldatinnen und Soldaten wichtig, auch weil sich die weltpolitische Lage zugespitzt hat. Um Friedensethik, den neuen Wehrdienst und Halt in Krisen geht es Donnerstag im Michel.