Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Freilassung entführter syrischer Erzbischöfe gefordert

Frankfurt a.M. (epd). Zum dritten Jahrestag der Entführung von zwei orthodoxen Bischöfen in Syrien haben Politiker und Verbände in Deutschland ihre Freilassung gefordert und auf die prekäre Lage der Christen im Nahen Osten hingewiesen.

Syrische Opposition zieht sich von Genfer Gesprächen zurück

Genf (epd). Das syrische Oppositionsbündnis will vorläufig nicht mehr an den Friedensgesprächen bei den UN für das Bürgerkriegsland teilnehmen. Der Oppositionsverband HNC bringe somit seine Sorge über die sich verschlimmernde Lage in Syrien zum Ausdruck, erklärte der UN-Vermittler Staffan de Mistura am Montag in Genf.

Theologe: Frieden braucht internationale Rechtsordnung

Bremen/Den Haag (epd). Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Internationalen Gerichtshofs hat der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die Bedeutung des Rechts als Grundlage eines gerechten Friedens betont. "Eine Weltfriedensordnung muss auch eine Rechtsordnung sein", sagte der leitende Bremer Theologe am Samstag.

UN-Bericht: Hunderte Zivilisten in Afghanistan getötet

Kabul (epd). Mit der Ausweitung der Kämpfe in den Städten Afghanistans werden immer mehr Frauen und Kinder Opfer des Konfliktes. Von Januar bis März kamen 161 Kinder ums Leben, 29 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres 2015, wie die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht bekanntgab. 

Brahms: Frieden ohne internationale Rechtsordnung ist nicht vorstellbar

Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des Internationalen Gerichtshofs hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die Bedeutung des Rechts als Grundlage eines gerechten Friedens betont. „Für eine friedliche Welt brauchen wir Institutionen, Regeln und Verfahren eines international vereinbarten Rechtszustands“, ist der Theologe überzeugt.

Syrien: UN reden mit Assad-Regime über neue Regierung

(epd). UN-Vermittler Staffan de Mistura hat bei den Genfer Syrien-Gesprächen mit dem Assad-Regime über die Bildung einer Übergangsregierung debattiert. Die Übergangsregierung soll einen friedlichen Neuanfang für das Bürgerkriegsland einleiten, wie die Vereinten Nationen am Freitag in Genf mitteilten.

Syrien: UN starten neue Gesprächsrunde

Genf (epd). Überschattet von eskalierender Gewalt in Syrien haben die UN die bislang ergebnislos verlaufenen Gespräche zur Lösung des Bürgerkriegs wieder eröffnet. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura traf sich am Mittwoch in Genf zunächst mit der Delegation des wichtigsten Oppositionsbündnisses HNC. Mit Emissären des Assad-Regimes will de Mistura in den nächsten Tagen konferieren.

Kabinett: Verlängerter Bundeswehreinsatz in Mali beschlossen

Berlin (epd). Die Bundeswehr soll ihre Beteiligung an der Ausbildungsmission EUTM der Europäischen Union im afrikanischen Mali bis 31. Mai 2017 fortsetzen. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Die Personalobergrenze solle jedoch von 350 auf 300 Soldaten gesenkt werden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Friedensaktivisten: Deutschland muss Rolle im US-Drohnenkrieg prüfen

Berlin (epd). Die Friedensorganisation "Codepink - Women for peace" fordert die Bundesregierung auf, die Rolle der US-Luftwaffenbasis Ramstein bei amerikanischen Drohnenangriffen zu untersuchen und transparent zu machen. Die Luftwaffenbasis dürfe nicht für illegale Tötungen genutzt werden, sagte die Aktivistin Elsa Rassbach am Dienstag in Berlin.