Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN nehmen Hilfslieferungen in Syrien wieder auf

Genf (epd). Drei Tage nach dem verheerenden Angriff auf einen humanitären Konvoi haben die Vereinten Nationen ihre Hilfslieferungen in Syrien wieder aufgenommen. Der humanitäre Berater der UN für Syrien, Jan Egeland, sagte in Genf, er hoffe, dass die Helfer am Donnerstag die belagerte Stadt Madaya erreichen würden.

USA und Russland halten an Waffenruhe in Syrien fest

Frankfurt a.M. (epd). Trotz des verheerenden Angriffs auf einen Hilfskonvoi zu Wochenbeginn halten die USA und Russland an der brüchigen Waffenruhe in Syrien fest. Die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow betonten am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat in New York, dass sich alle Konfliktparteien an die Vereinbarung halten müssten.

UN stoppen alle Hilfslieferungen in Syrien

Genf (epd). Nach dem verheerenden Angriff auf einen Hilfskonvoi bei Aleppo stellen die Vereinten Nationen die Hilfslieferungen in Syrien vorübergehend ein. Die Gewalttat zwinge die UN zu diesem Schritt, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag in New York.

Aus dem Friedensnobelpreisträger wird eine Militärmacht

Äußerst kritisch sieht die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die beim Sondergipfel in Bratislava diskutierten Pläne der Europäischen Union zu einer Umstrukturierung der europäischen Sicherheitspolitik. „Mit der Vorstellung einer Militärunion rennt die EU in eine Sackgasse“, ist Jan Gildemeister überzeugt.

Weltkirchenrat ruft zu Gebeten für Ende des Nahostkonflikts auf

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die Christen zu Gebeten für ein friedliches Miteinander von Palästinensern und Israelis aufgerufen. Während der am Sonntag beginnenden Weltwoche für Frieden in Palästina und Israel könnten die Gläubigen ihre Unterstützung für eine gewaltfreie Lösung des Nahostkonflikts zum Ausdruck bringen, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Freitag in Genf.

Weltkirchenrat kritisiert US-Milliarden-Hilfe für Israels Militär

Genf / Washington (epd). Der Weltkirchenrat hat die milliardenschwere Militärhilfe der USA für Israel scharf kritisiert. Eine weitere Aufrüstung der unsicheren Nahost-Region sei unverantwortlich, heißt es in einer am Mittwoch (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Stellungnahme des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).

UN: Assad blockiert humanitäre Hilfe

Genf (epd). Trotz der Waffenruhe in Syrien blockiert das Assad-Regime nach UN-Angaben die dringend benötigte humanitäre Hilfe für Hunderttausende bedürftiger Menschen. Auch nach mehrfacher Aufforderung habe das Regime nicht die Erlaubnis für die Lieferung der Hilfsgüter erteilt, kritisierte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, am Donnerstag in Genf.

UN: Waffenruhe in Syrien hält

Genf (epd). Die Waffenruhe in Syrien hat nach UN-Angaben die ersten 24 Stunden weitgehend gehalten. Seit Beginn der Waffenruhe am Montagabend sei in dem Bürgerkriegsland ein sehr deutlicher Rückgang der Gewalt zu beobachten gewesen, erklärte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, am Dienstagabend in Genf.

Syrien: Millionen Menschen warten weiter auf Hilfe

Genf (epd). Trotz der vereinbarten Waffenruhe warten in Syrien Millionen notleidender Menschen weiter auf humanitäre Hilfe. Noch seien keine Konvois mit Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen Gütern zu den Bedürftigen in dem Bürgerkriegsland gestartet, erklärte ein UN-Sprecher am Dienstag in Genf.

Afghanistan: Ex-Warlord ruft Taliban zu Friedensgesprächen auf

Islamabad/Dubai (epd). Afghanistans früherer Warlord Gulbuddin Hekmatyar hat die Taliban zum Frieden aufgerufen. Der 69-jährige Anführer der Hizb-Islami-Partei erklärte in einer Botschaft anlässlich des islamischen Opferfestes, alle Afghanen sollten sich für einen Dialog einsetzen.