Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Verantwortung im Syrienkonflikt

Sabine Müller-Langsdorf, die Pfarrerin für Friedensarbeit, sowie Oberkirchenrat Detlev Knoche, der Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN und EKKW haben eine Stellungnahme zum Syrienkonflikt im April 2018 veröffentlicht:

140 UN-Mitarbeiter in anderthalb Jahren getötet

New York / Genf (epd). Bei Friedensmissionen und humanitären Hilfsaktionen sind von Juli 2016 bis Dezember 2017 insgesamt 140 Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet worden. Die Weltorganisation würdige die Dienste und das Opfer der Getöteten, erklärte Generalsekretär António Guterres bei einer Gedenkzeremonie am Donnerstag in New York.

Atomwaffengegner prangern Deutschland an

Genf (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland. Die Bundesrepublik ermögliche durch ihre Allianzpolitik in der Nato das nukleare Wettrüsten, betonte Beatrice Fihn, Direktorin von Ican, am Donnerstag in Genf. Fihn sprach mit Blick auf eine Konferenz des Atomwaffensperrvertrages, die am Montag in Genf beginnt.

Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf

Büchel/Bonn (epd). Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen für den 7. Juli zu einem Aktionstag im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen auf.

UN: Gewalt in Mali zwingt Tausende Menschen in die Flucht

Genf (epd). Die Vereinten Nationen sind alarmiert über die eskalierende Gewalt zwischen ethnischen Gruppen in Mali. Dutzende Menschen seien in den vergangenen Wochen in Zentralmali getötet worden, erklärte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Dienstag in Genf. Rund 3.000 Menschen seien in das benachbarte Burkina Faso geflohen.

Papst zutiefst beunruhigt über Syrien-Eskalation

Rom (epd). Papst Franziskus hat mit großer Sorge auf die Gewalt-Eskalation in Syrien reagiert. Er sei "zutiefst erschüttert", sagte er am Sonntag beim Regina-Coeli-Gebet auf dem römischen Petersplatz. In der Nacht zu Samstag hatten die USA, Großbritannien und Frankreich syrische Ziele gemeinsam mit Raketen angegriffen.

Bedford-Strohm zu Syrien: "Militärschläge nicht die Lösung"

Trier/München (epd). Bayerns evangelischer Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Angriff der Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien auf Ziele in Syrien kritisiert. "Ich glaube, viele von uns haben das Gefühl: Man muss irgendetwas tun gegen die Verletzung der elementarsten Regeln des Völkerrechts durch Giftgasangriffe", erklärte Bedford-Strohm am Samstag in Trier.

Delegation bringt "Mutlanger Manifest" vor UNO

Mutlangen/Genf (epd). Eine Delegation der Friedenswerkstatt Mutlangen stellt vor der UNO in Genf das "Mutlanger Manifest" vor. Die Delegation trete ein für ein weltweites Atomwaffenverbot, teilte Wolfgang Schlupp-Hauck, Vorsitzender der Friedenswerkstatt, mit. 

Merkel befürwortet Militärschläge gegen Syrien

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat sich hinter die westlichen Militärschläge in Syrien gestellt. "Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstag in Berlin.