Delegation bringt "Mutlanger Manifest" vor UNO

Mutlangen/Genf (epd). Eine Delegation der Friedenswerkstatt Mutlangen stellt vor der UNO in Genf das "Mutlanger Manifest" vor. Die Delegation trete ein für ein weltweites Atomwaffenverbot, teilte Wolfgang Schlupp-Hauck, Vorsitzender der Friedenswerkstatt, mit. 

In Genf verhandeln von 23. April bis 4. Mai die über 180 Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags. In diesem Rahmen äußern sich am 24. April Nichtregierungsorganisationen zu Friedensfragen. Die Friedenswerkstatt Mutlangen wird das Manifest am Nachmittag dieses Tages vorstellen. 

Mit dem Mutlanger Manifest 2017 erinnern die Kommunalpolitiker des Ostalbkreises und die Friedensbewegung an den 30-jährigen Jahrestag des atomaren Mittelstreckenvertrags (INF). Sie plädieren für Abrüstungsverträge, weil diese Sicherheit schaffen könnten und warnen davor, eine neue Aufrüstungsspirale loszutreten.