Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Ökumenische Friedensdekade verzeichnet verstärkten Zuspruch

Bonn (epd). Die im November geplante bundesweite Ökumenische Friedensdekade erfährt vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges einen verstärkten Zuspruch. „Mit Beginn des Krieges gegen die Ukraine erleben wir ein ungewöhnlich großes Interesse an den von uns angebotenen Arbeitsmaterialien“, sagte der Vorsitzende des Trägervereins, Jan Gildemeister, am Dienstag in Bonn.

Zwischen Gewaltlosigkeit und Waffenlieferungen

Wie kann Frieden in Zeiten des Ukraine-Krieges gelingen? Antworten suchte die Synode der badischen Landeskirche bei einem Studientag zum Thema Friedensethik. Bischöfin Springhart sprach von einem Dilemma.

Ökumenische FriedensDekade: Engagement für den Frieden stärken

Vom 6. bis zum 16. November findet die diesjährige Ökumenische FriedensDekade statt. Unter dem Jahresthema „ZUSAMMEN:HALT“ werden im gesamten Bundesgebiet im kirchlichen wie nichtkirchlichen Umfeld Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen angeboten.

Landessynode will friedensethische Positionen neu diskutieren

Karlsruhe (epd). Angesichts des Kriegs in der Ukraine will sich die Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden mit dem Thema Friedensethik beschäftigen. Das Thema beschäftige Synode und Landeskirche auf allen Ebenen bereits seit vielen Jahren, sagte Synodalpräsident Axel Wermke im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Friedensverband ruft zu diplomatischer Lösung in der Ukraine auf

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat dazu aufgerufen, alle Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu unterstützen. Trotz der zuletzt zunehmenden Luftangriffe Russlands auch auf zivile Ziele in der Ukraine sieht der Friedensverband „Hoffnungszeichen“ für eine diplomatische Lösung, wie es am Donnerstag in Bonn hieß.

AGDF: Aktivitäten für Waffenstillstand und Verhandlungen unterstützen

Angesichts der brutalen Weiterführung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, aber auch im Blick auf Friedensbemühungen der internationalen Staatengemeinschaft hält die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine Unterstützung aller Aktivitäten, die einem Waffenstillstand und ernsthaften Verhandlungen dienen, und aller diplomatischen Friedensb

Badische Landessynode diskutiert über Friedensethik

Die Landessynode der badischen Landeskirche trifft sich zu ihrer Herbsttagung vom 23. bis 27.10. in Bad Herrenalb. Im Rahmen eines Studientages werden sich die Synodalen mit dem Thema Friedensethik beschäftigen und hierzu ein neues Positionspapier verabschieden.

Interview mit Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der EKD

Im Rahmen des gemeinsamen Studientaesg der AGDF und EAK zum Thema „Friedensbildung und Zivile Konfliktbearbeitung im Inland als Aufgabe der Kirche“ am 23.09.2022 in Fulda führte Michael Zimmermann, Beauftragter für Friedens- und Versöhnungsarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, ein Interview mit dem Friedensbeauftragten des Rates der EKD Landesbischof Friedrich Kramer.

Wieder App zur Ökumenischen FriedensDekade

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die App zur FriedensDekade. Sie macht das Engagement für den Frieden mobil: ein täglicher Impuls zum Nachdenken als Push-Nachricht, ein Aktionsvorschlag, eine Friedensandacht und ein Friedenslied, alles als Audio oder Text. Es wird zum Gebet für den Frieden aufgerufen und zum Friedenshandeln inspiriert.

Hautnahes Erleben einer Abschottung mit System

„Es ist eine Abschottung mit System!“ Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Multiplikatoren- und Begegnungsreise nach Athen und Lesbos, zu der die katholische Friedensbewegung pax christi und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) eingeladen hatte, war es eine bedrückende Erfahrung, die sie beim europäischen Grenzregime in Griechenla