Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Bischof Meier: Friede ist nicht gratis, sondern muss gestaltet werden

Augsburg (epd). Frieden ist laut dem Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier nicht gratis zu haben. „Der Friede braucht unsere aktive Mitwirkung“, sagte Meier am Freitag im ökumenischen Festgottesdienst zum 375. Jubiläum des Augsburger Hohen Friedensfestes in der evangelischen Kirche St. Anna in seiner Predigt laut Manuskript.

AGDF: Dominanz des Militärischen einzuhegen ist vordringliche politische Aufgabe

Anlässlich des 80. Jahrestages des ersten Abwurfs einer Atombombe auf Hiroshima, aber auch vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine, hat der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, in Mutlangen betont, dass es die vordringliche politische Aufgabe sein müsse, die Dominanz des Militärischen einzuhegen.

EKD und Weltkirchenrat bei Apartheid und Israel weiter uneins

Die Evangelische Kirche in Deutschland hält an ihrer Kritik am Apartheid-Vorwurf des Weltkirchenrates gegen Israel fest. Trotz dieser Meinungsverschiedenheit setzt die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs auf Dialog und vertiefte Zusammenarbeit.

80 Jahre Hiroshima: „Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufgeben“

Die katholische Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD unterstreichen zum 80. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, dass es weiterhin wichtig ist, das Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufzugeben, und ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

Gesprächskreis "Offene Kirche" will Friedensarbeit stärken

Stuttgart (epd). Der Vorstand der Offenen Kirche in Württemberg fordert die evangelische Kirche auf, sich angesichts der vielen Krisen und Kriege in der Welt „klar friedensethisch“ zu positionieren. Aufgabe der Kirche sei es, heißt es in einer Mitteilung vom Montagabend, „sich mit aller Kraft für den Frieden einzusetzen und lautstark anzumahnen, die Logik des Krieges zu durchbrechen“.

Kirchen erinnern an Atombombenabwurf auf Hiroshima

Bonn (epd). Anlässlich des Atombombenangriffs auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren haben die evangelische und die katholische Kirche mehr Bemühungen für eine atomwaffenfreie Welt gefordert.

EKD-Friedensbeauftragter würdigt Erfolg der KSZE-Schlussakte von 1975

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat den Erfolg der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) gewürdigt. Am 1. August 1975, also vor 50 Jahren, wurde in Helsinki die Schlussakte unterzeichnet.