Gesprächskreis "Offene Kirche" will Friedensarbeit stärken

Stuttgart (epd). Der Vorstand der Offenen Kirche in Württemberg fordert die evangelische Kirche auf, sich angesichts der vielen Krisen und Kriege in der Welt „klar friedensethisch“ zu positionieren. Aufgabe der Kirche sei es, heißt es in einer Mitteilung vom Montagabend, „sich mit aller Kraft für den Frieden einzusetzen und lautstark anzumahnen, die Logik des Krieges zu durchbrechen“. Es sei eine christliche Aufgabe, nach einem gerechten Frieden zu streben und danach zu handeln - in Gaza, der Ukraine und Syrien und an vielen anderen Krisenorten der Welt. Die Friedensarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg müsse daher ein fest verankerter Arbeitsbereich bleiben.

Die Offene Kirche, einer der vier Gesprächskreise in der Württembergischen Landessynode, dem Kirchenparlament, unterstützt die gemeinsame Erklärung von über 25 Staaten, die ein sofortiges Ende des Krieges in Gaza und die Freilassung aller Geiseln fordern. Die humanitäre Lage in Gaza und die Situation der noch lebenden Geiseln hätten ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Es brauche dringend einen Waffenstillstand, die Versorgung mit humanitärer Hilfe müsse sichergestellt werden.