Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

100 Hilfsorganisationen fordern Ende des Kriegs in Syrien

Genf (epd). Rund 100 internationale Hilfsorganisationen haben ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien gefordert. Der Konflikt stehe vor seinem sechsten "brutalen Jahr", heißt es in einem am Donnerstag vom Flüchtlingshilfswerk UNHCR in den sozialen Netzwerken platzierten Appell.

Evangelische Friedensarbeit auf Twitter aktiv

Seit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag im vergangenen Jahr ist die evangelische Friedensarbeit auch auf Twitter aktiv. Mittlerweile kann sich der Kanal (twitter.com/eFriedensarbeit) über fast 600 Follower freuen. Und rund 2000 Tweets wurden mittlerweile abgesetzt.

Stellvertreter von Rebellenführer Kony vor Haager Strafgerichtshof

Den Haag (epd). Ein hochrangiger Anführer der ugandischen Rebellengruppe "Widerstandsarmee des Herrn" steht seit Donnerstag vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Dominic Ongwen gilt als Stellvertreter des international gesuchten Rebellenführers Joseph Kony.

Staatsanwaltschaft Dresden prüft Festerling-Äußerung

Dresden (epd). Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft nach der Kundgebung am Montag eine Äußerung der "Pegida"-Frontfrau Tatjana Festerling, die die Regierungsparteien als heutige Nazis bezeichnet hatte. Das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Lorenz Haase, auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) am Dienstag in Dresden.

Friedensforscher und Ostermarsch-Mitbegründer Andreas Buro gestorben

Aachen (epd). Der Politikwissenschaftler und Friedensforscher Andreas Buro ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grävenwiesbach im Taunus, wie das Aachener Friedensmagazin "aixpaix.de" mitteilte, für das Buro als Autor tätig war.

Tausende Menschen setzen in Stuttgart Zeichen gegen Gewalt

Stuttgart (epd). Bei frostigen Temperaturen haben am Samstag in Stuttgart nach Polizeischätzungen rund 7.000 Menschen ein Zeichen gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Auf Transparenten sprachen sie sich etwa gegen Waffenexporte aus. Zu der Kundgebung auf dem Schlossplatz hatte ein Bündnis von 81 Verbänden unter dem Motto "halt ! zusammen" eingeladen.

Kriminalpsychologin warnt vor Selbstbewaffnung

Darmstadt (epd). Die Kriminalpsychologin Katrin Streich sieht Selbstbewaffnung mit Schreckschusspistolen oder Pfefferspray nach den Übergriffen in der Silvesternacht als bedenklich an. "Eine persönliche Aufrüstung birgt hohes Eskalationspotenzial", warnte Streich am Freitag im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

UN-Generalsekretär Ban: Belagerungen in Syrien sind Kriegsverbrechen

New York/Genf (epd). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das Aushungern Hunderttausender Menschen in Syrien als Kriegsverbrechen angeprangert. Alle Konfliktparteien machten sich des Verbrechens schuldig, sagte Ban am Donnerstag (Ortszeit) in New York. Die Qualen der Menschen in der belagerten Stadt Madaja seien ein neuer Tiefpunkt in dem fast fünf Jahre dauernden Konflikt.

UN fordern Hilfe für alle belagerten Städte in Syrien

Genf (epd). Die UN haben an die Konfliktparteien in Syrien appelliert, Hilfskonvois den Zugang zu allen belagerten Städten zu ermöglichen. Etwa 15 Orte mit rund 400.000 Menschen seien eingekesselt, betonte der Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA), Jens Laerke, am Dienstag in Genf. Hilfslieferungen nur in das belagerte Madaja reichten nicht aus.