Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

GKKE fordert neues Rüstungsexportkontrollgesetz

Die GKKE fordert ein neues Gesetz zur Rüstungsexportkontrolle. Dies haben die beiden Vorsitzenden der GKKE bei der Vorstellung ihres 20. Rüstungsexportberichtes in der Bundespresse- konferenz besonders betont.

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge

Frankfurt a.M. (epd). Beschimpfungen und Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Unterkünften - Berichte der Organisation Open Doors darüber haben dieses Jahr Aufsehen erregt. Die Behörden und Kirchen sind generell gegen eine getrennte Unterbringung nach Religion. Anders ist es in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung Rotenburg an der Fulda. Zwei ehemalige Bewohner erzählen, warum.

Kritische Bestandsaufnahme zum Leitbild des gerechten Friedens

Was bewegen die christlichen Kirchen unter dem Leitbild des gerechten Friedens? Verantwortliche in Kirchen und Initiativen und Gruppen aus evangelischen Kirchen, der römisch-katholischen Kirche, den Freikirchen und den orthodoxen Kirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen kooperieren, stellten auf einer Tagung in Hamburg diese selbstkritische Frage.

Bericht: 2016 kaum Fortschritte für Kriegsdienstverweigerer

Bonn/Speyer (epd). Kriegsdienstverweigerer in Europa sind nach Angaben von Friedensaktivisten nach wie vor oft Diskriminierungen ausgesetzt. Besonders kritisch sei die Lage in der Türkei und in Griechenland, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO).

Stagnation statt Fortschritt

Im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) seinen Jahresbericht "Kriegsdienstverweigerung in Europa 2016" vorgelegt.

Das Motto für 2017: Streit!

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Tagung in Kassel am 28./29. November das Jahresmotto für das Jahr 2017 festgelegt. Mit dem Motto „Streit!“, bewusst mit einem Ausrufezeichen versehen, möchte der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade zwei inhaltliche Aspekte aufgreifen.

UN: Lage in Aleppo schlimmste auf der Welt

Genf/New York (epd). Die humanitäre Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo ist den UN zufolge schlimmer als irgendwo sonst auf der Welt. Die mehr als 400.000 Flüchtlinge im Westen Aleppos bräuchten umgehend Hilfe, sagte der UN-Berater für die humanitäre Lage in Syrien, Jan Egeland, am Donnerstag in Genf.

„... rechtmäßig Kriege führen?“

Dürfen Christen ohne Sünde rechtmäßig Kriege führen? Für das „Augsburger Bekenntnis“, bis heute eine der maßgeblichsten Bekenntnisschriften der lutherischen und vieler unierter Kirchen, ist die Antwort klar. Im dortigen Artikel 16 wird dem Staat das Recht eingeräumt, rechtmäßig Kriege führen und in ihnen mitstreiten zu können. Und das Augsburger Bekenntnis geht noch weiter.

Overbeck: Religionen sollen sich auf Friedenspotenzial besinnen

Bochum (epd). Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck fordert eine stärkere "Rückbesinnung der Religionen auf ihr konstruktives und friedensstiftendes Potential". Man müsse dem Eindruck entgegentreten, dass von Religion grundsätzlich Gewalt ausgehe, sagte er am Mittwochabend laut Redemanuskript bei einem Vortag in Bochum.