Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Sipri-Institut: Weltweite Waffenverkäufe nehmen wieder zu

Stockholm (epd). Internationale Rüstungsunternehmen verkaufen wieder mehr Waffen: Erstmals seit 2010 sind die Umsätze der 100 weltweit größten Rüstungsunternehmen gestiegen. Im vergangenen Jahr veräußerten die Waffenhersteller Rüstungsgüter und militärische Dienstleistungen im Wert von 374,8 Milliarden US-Dollar, wie das Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm mitteilte.

Anti-Atomwaffen-Kampagne mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Oslo (epd). Die "Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen" (Ican) ist am Sonntag mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.  Ican-Direktorin Beatrice Fihn und die Hiroshima-Überlebende Setsuko Thurlow nahmen den mit umgerechnet 945.000 Euro dotierten Preis bei einer feierlichen Zeremonie in Oslo entgegen.

Ican: Solange es Atomwaffen gibt, sind wir in Gefahr

Oslo (epd). Einen Tag vor der feierlichen Verleihung des Friedensnobelpreises hat die "Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen" (Ican) weitere internationale Unterstützung für nukleare Abrüstung angemahnt. Ican-Direktorin Beatrice Fihn sagte am Samstag in Oslo, solange es Atomwaffen gebe, sei die Menschheit in Gefahr.

Münster im Zeichen des Friedens

Münster (epd). Das westfälische Münster gilt seit dem 17. Jahrhundert als "Friedensstadt". 1648 endete mit der Unterzeichnung des Westfälischen Friedensvertrags in den Rathäusern Münster und dem benachbarten Osnabrück der Dreißigjährige Krieg. Das Ereignis markiert das Ende der Konfessionskriege und steht für die Toleranz zwischen den Religionen.