Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Friedensbeauftragter Brahms: Trump betreibt verbale Aufrüstung

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, sieht in der Politik von US-Präsident Donald Trump eine verbale Aufrüstung. "Er gießt Öl ins Feuer des Konflikts mit Nordkorea, und daraus entsteht militärische Aufrüstung", sagte Brahms im Interview mit dem Bremer "Kurier am Sonntag" am Heiligen Abend.

Zentralratspräsident wirbt für Anerkennung Jerusalems

Osnabrück (epd). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Europa zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt aufgerufen. Er halte eine entsprechende Entscheidung der EU-Staaten "für einen naheliegenden und guten Schritt", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). 

Friedensbeauftragter: Pazifistische Stimmen auch heute wichtig

Bonn/Bremen (epd). Der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms hat 125 Jahre nach Gründung der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) die Verdienste der Friedensbewegung gewürdigt. Seit 125 Jahren engagiere sie sich für eine friedliche Welt und sei auch heute unverzichtbar, sagte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Mittwoch in Bonn.

Westfälische Kirche kritisiert Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Bielefeld (epd). Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat deutsche Waffenexporte nach Saudi-Arabien kritisiert. "Der Krieg im Jemen zeigt: Waffen aus Deutschland sind eine Ursache für Flucht und Vertreibung", erklärte Kurschus am Mittwoch in Bielefeld.

Renke Brahms: Die Friedensbewegung ist wichtig und notwendig

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung und die Notwendigkeit der Friedensbewegung hervorgehoben. Anlass ist die Gründung der ältesten deutschen Friedensorganisation, der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), vor 125 Jahren.

Kirchen machen Deutschland für Jemen-Katastrophe mitverantwortlich

Berlin/Bonn (epd). Die beiden großen Kirchen werfen der Bundesregierung vor, die humanitäre Katastrophe im Jemen durch Rüstungsexporte zu verschärfen. "Der Krieg im Jemen wird auch mit deutschen Waffen geführt", sagte der evangelische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Martin Dutzmann, am Montag in Berlin.

Der Krieg im Jemen wird auch mit deutschen Waffen geführt

„Waffenexporte aus Deutschland tragen zu der humanitären Katastrophe im Jemen bei. Ursachen von Flucht und Vertreibung werden hier von der Bundesregierung nicht bekämpft sondern mittelbar verschärft.“ Diesen Vorwurf erhebt Prälat Dr. Martin Dutzmann, der evangelische Vorsit- zende der GKKE.

Strafgerichtshof kann das Führen eines Angriffskriegs ahnden

Den Haag (epd). Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag kann in Zukunft hochrangige Politiker und Militärs für das Führen eines Angriffskriegs verfolgen. Die Vertragsstaaten des Gerichts entschieden in der Nacht zum Freitag in New York, die Zuständigkeit um das Verbrechen der Aggression zu erweitern.