Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

„Gerechter Frieden“ - Positionspapier der Landessynode der Nordkirche (2017)

I. EinführungDer Weg des gerechten Friedens, den wir als Nordkirche gehen, führt uns zu ei nem tieferen Verständnis des Weges Gottes mit seiner Schöpfung. Wir vertrauen auf eine Zukunft, die göttliche Zusage ist, nicht nur menschliches Werk.Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen schreibt in seinem „Ökumenischen Aufruf zum gerechten Frieden“ im Februar 2011:

Ökumenische Friedensdekade 2018 unter dem Motto "Krieg 3.0"

Bonn/Kassel (epd). Die Ökumenische Friedensdekade im kommenden Jahr steht unter dem Motto "Krieg 3.0". Auf diesen Leitgedanken verständigte sich das Gesprächsforum der Dekade auf einer Tagung in Kassel, wie der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD am Freitag in Bonn mitteilte.

Motto 2018: Krieg 3.0

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Tagung in Kassel am 27./28. November das Motto für das Jahr 2018 festgelegt. Mit „Krieg 3.0“ möchte der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade angesichts der Gefahr der Eskalation vorhandener Konflikte weltweit auf die potenziellen Gefahren eines dritten Weltkriegs aufmerksam machen.

Württembergische Kirche will "Aktion Aufschrei" beitreten

Stuttgart (epd). Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat überraschend beschlossen, dem Bündnis "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" beizutreten. Am Abschlusstag der Herbsttagung stimmten am Donnerstag in Stuttgart 44 Synodale für den Beitritt, 15 dagegen, 18 enthielten sich.

EKD-Friedensbeauftragter: Zivilmacht Europa muss zivil bleiben

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat einen EU-Kompromissvorschlag begrüßt, neue Gelder für zivile Konfliktlösungen nicht aus Mitteln für die Entwicklungszusammenarbeit abzuziehen.

EKD-Friedensbeauftragter: Die Zivilmacht Europa muss auch zivil bleiben

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, begrüßt den Kompromissvorschlag von Europäischem Parlament, Europäischem Rat und der EU-Kommission, die neuen Gelder für das Instrument für Stabilität und Frieden (IcSP) nicht aus Mitteln für die Entwicklungszusammenarbeit abzuziehen und umzuwidmen.

EU-Parlament stimmt über Hilfe an Militärs ab

Brüssel/Bonn (epd). Das Europaparlament stimmt an diesem Donnerstag in Brüssel über eine Gesetzesreform ab, wonach EU-Hilfen zur Konfliktbewältigung in Drittländern auch dem dortigen Militär zugutekommen können. Die Zustimmung zu dieser Reform gilt als wahrscheinlich.

Bundeswehreinsatz in Mali: "Das ist keine Trockenübung"

Frankfurt a.M. (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink plädiert für Verständnis und Solidarität mit Bundeswehrsoldaten, die an der UN-Friedensmission Minusma in Mali beteiligt sind. "Die Soldaten wissen: Das ist keine Trockenübung", sagte Rink dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Militärbischof hat das westafrikanische Land und die Bundeswehr vergangene Woche besucht.