Es war sicher ein außergewöhnlicher Diskursraum, den der Studientag der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD in der Evangelischen Akademie in Loccum eröffnete. Viele Akteure aus der Friedensarbeit und der Friedensbewegung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Rüstungsindustrie und der Politik redeten nicht über-, sondern miteinander über Fragen von Rüstung, Ethik und Frieden.
Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD hat auf ihrer Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum turnusgemäß den Arbeitsausschuss der Konferenz gewählt, der in den kommenden drei Jahren die Geschäfte der Konferenz zwischen den jährlichen Tagungen führen wird.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren müsse Anlass sein zur kritischen Prüfung der friedenspolitischen Haltung der Kirchen und des aktuellen außen- wie rüstungspolitischen Handelns in der Welt. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat ihren langjährigen Vorsitzenden Horst Scheffler für seinen unermüdlichen Einsatz für Frieden, Gewaltfreiheit und Abrüstung gewürdigt. Der Theologe, der heute in der Nähe von Mainz lebt, feiert am 31. Januar seinen 80. Geburtstag.
In einem Offenen Brief mit mehr als 30 prominenten Unterzeichner*innen wendet sich die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ – ein Bündnis von rund 50 Friedensinitiativen – an die Kandidierenden zur Bundestagswahl.
„Aufrüstung als ethische Verantwortung oder Verfehlung?“, so lautet das Thema des Studientages der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD am 30. und 31. Januar in der Evangelischen Akademie Loccum. Bei der Tagung soll es dabei zum Austausch, Gespräch und zur Diskussion von Friedensarbeit und Rüstungswirtschaft kommen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben vor einer zunehmenden Militarisierung der Politik gewarnt.
Den beiden israelischen Organisationen Zochrot und New Profile wurde durch die Bundesregierung die außenpolitische Unbedenklichkeit bzw. Förderfähigkeit entzogen – obwohl sich beide gewaltfrei für Frieden und Menschenrechte einsetzen. Und das im laufenden Projektzeitraum.
Die Diskussion um eine Wiedereinführung einer allgemeinen Wehrpflicht, möglicherweise auch für Frauen, die Debatte um eine „Neue Dienstpflicht“ und auch die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums für eine Abfrage aller 18-Jährigen nach einem Wehrdienst haben die Beratungsanfragen nach einer Kriegsdienstverweigerung bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Fr