Berlin (epd). Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zur Strafbarkeit von Angriffskriegen beschlossen. Einen Angriffskrieg tatsächlich zu realisieren soll im Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) unter Strafe gestellt werden, wie das Justizministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Bislang war nur die Vorbereitung eines solchen Krieges strafbar.
Düsseldorf (epd). Die Flüchtlingspolitik steht in diesem Jahr im Fokus der Ostermärsche. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Wanderungen, Fahrradtouren, Blockadeaktionen und Friedensfesten wollen Friedensaktivisten bundesweit zu einer friedlichen Welt und zur Beibehaltung einer humanen Flüchtlingspolitik mahnen.
Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat ein alarmierendes Anwachsen der "fremdenfeindlichen Hysterie und Gewalt" gegen Flüchtlinge und Migranten in Europa verurteilt. Rechtsextreme Kräfte breiteten sich in Europa immer weiter aus, warnte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf zum Welttag gegen Rassismus am Montag.
Bogotá (epd). Noch nie war der Frieden in Kolumbien so nah. Nach mehr als 50 Jahren bewaffneter Auseinandersetzung steht ein Abkommen zwischen der Regierung und der größten Rebellengruppe, den Farc, kurz bevor. Doch die Aufgabe ist enorm.
Tutzing (epd). Für eine Lösung der Syrienkrise ist nach Einschätzung von Politikern und Nahost-Experten eine gemeinsame europäische Außenpolitik und die Einbeziehung aller Regionalmächte nötig.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen kommen mit der Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Hilfsgütern an Hunderttausende notleidende Menschen in Syrien nur schleppend voran.
Münster (epd). Der diesjährige 10. Westfälische Friedenspreis geht an den jordanischen König Abdullah II. sowie an die Jugendorganisation Aktion Sühnezeichen. "Wir glauben dass der Jordanische König wie niemand anders für Stabilität in der Region steht", sagte der Vorsitzende der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), Reinhard Zinkann, am Mittwoch in Münster.
Genf (epd). Das syrische Regime Baschar al-Assads will eine Aufteilung des Bürgerkriegslandes nicht dulden. Bestrebungen von Kurden oder anderen Gruppen, eigenständige Regionen aufzubauen, werde die Regierung nicht zulassen, sagte der Verhandlungsführer Assads bei den Syrien-Gesprächen, Baschar al-Jaafari, am Mittwoch in Genf.