Frankfurt a.M. (epd). Bei mehreren Angriffen auf die UN-Mission Minusma in Mali ist ein Blauhelm-Soldat getötet worden. Angreifer verübten nach Angaben der Vereinten Nationen am Montag vier verschiedene Anschläge auf Minusma-Einrichtungen und -Personal, bei denen ein Soldat aus dem Tschad starb und acht weitere schwer verletzt wurden. In Mali gibt es immer wieder Angriffe auf UN-Soldaten.
Bogotá/Rio de Janeiro (epd). Nach der überraschenden Ablehnung des Friedensvertrages in einem Referendum setzen Kolumbiens Regierung und Opposition auf Dialog.
Genf (epd). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Kriegsparteien in Syrien zu einem sofortigen Ende der Gefechte aufgerufen. Das "schmutzige Geschäft des Krieges" und das unsägliche Leid der Menschen in Syrien müssten endlich aufhören, verlangte Ban am Montag in Genf. "Wie lange werden sie noch ihr Land zerstören?", fragte Ban mit Blick auf die kriegführenden Gruppen.
Rio de Janeiro (epd). Überraschung in Kolumbien: Eine knappe Mehrheit der Bürger hat sich gegen den Friedensvertrag zwischen Regierung und Farc-Guerilla ausgesprochen. Bei einem Plebiszit stimmten am Sonntag (Ortszeit) 50,2 Prozent der Teilnehmer gegen das Abkommen. 49,8 Prozent votierten mit Ja.
Berlin/Schwerte (epd). Der evangelische Friedensbeauftragte Renke Brahms hat die Kirche dazu aufgerufen, trotz Schreckensmeldungen etwa vom Bürgerkrieg in Syrien das Ziel des Friedens nicht aus dem Blick zu verlieren.
Bremen (epd). Trotz der scheinbar aussichtslosen Perspektive auf Schritte zu einer zeitweisen Waffenruhe in Syrien gibt es nach Auffassung des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms keine Alternative zur Diplomatie.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, auf die Aufstockung des Wehretats zu verzichten. Stattdessen solle das Geld für zivile Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung genutzt werden, erklärte die EAK in einem am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Brief.
Rom/New York (epd). Aufrufe zum Frieden in Syrien: Papst Franziskus verlangte am Donnerstag verstärkte Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, um den Bürgerkrieg zu beenden. "Wir scheinen uns in einer ausweglosen Spirale aus Arroganz und Tatenlosigkeit zu befinden", beklagte er Vatikanangaben zufolge bei einer Begegnung mit Vertretern katholischer Hilfsorganisationen aus der Region.
Frankfurt a.M. (epd). Menschenrechtler werfen der sudanesischen Regierung vor, in der Konfliktregion Darfur Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. Fotos und Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass die Armee in der westsudanesischen Region für mindestens 30 Luftschläge mit chemischen Waffen verantwortlich sei, teilte Amnesty International am Donnerstag in New York mit.
Dresden (epd). Zwei mutmaßlich fremdenfeindlich motivierte Sprengstoffanschläge in Dresden haben bundesweit für Entsetzen gesorgt. Politiker und Vertreter der Kirchen verurteilten die Angriffe vom Montagabend auf eine Moschee und das Internationale Congress Center auf das Schärfste.