London/Nairobi (epd). Äthiopien hat erneut Truppen von einem strategisch wichtigen Stützpunkt im Nachbarland Somalia abgezogen. Die Aufgabe von el-Ali sei nach dem Beschuss der Basis erfolgt, berichtete der britische Sender BBC am Dienstag. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab habe nun in dem Ort die Kontrolle übernommen.
Brüssel (epd). Der Umgang mit Sprache und Propaganda ist nach Ansicht von Friedens- und Sicherheitsexperten extrem wichtig bei der Bekämpfung des islamistischen Extremismus.
Münster (epd). Der jordanische König Abdullah II. hat für die Aufnahme Hunderttausender Flüchtlinge in seinem Land und seine Nahost-Friedensbemühungen den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Abdullah und seine Landsleute hätten Maßstäbe für Humanität und Mitmenschlichkeit gesetzt, sagte Bundespräsident Joachim Gauck am Samstag bei der Preisverleihung in Münster.
Berlin (epd). Mehrere tausend Menschen sind am Samstag einem Aufruf der Friedensbewegung gefolgt und haben in Berlin gegen Krieg und Militäreinsätze demonstriert. Der Demonstrationszug zog vom Alexanderplatz durch das Regierungsviertel zum Brandenburger Tor, an dessen Westseite die Abschlusskundgebung stattfand.
Oslo/Frankfurt a.M. (epd). Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos. Der 65-Jährige erhalte den Preis für seine Bemühungen, den Krieg in seinem Land zu beenden, teilte die Vorsitzende des norwegischen Nobelkomitees, Kaci Kullmann Five, am Freitag in Oslo mit.
Köln (epd). Die Türkisch-Islamische Union (Ditib) beklagt eine Zunahme von Übergriffen auf ihre Moscheen. Die Angriffe hätten ein bedrohliches Ausmaß erreicht, erklärte der Islamverband am Donnerstagabend in Köln. Allein in der vergangenen Woche habe es vier Übergriffe auf Ditib-Moscheen in Bebra, Schwäbisch Gmünd, Dresden und Hamm gegeben.
Köln (epd). Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck sieht die Kirchliche Friedensarbeit aktuell vor großen Herausforderungen, unter anderem durch Auslandseinsätze.
Karlsruhe (epd). Der Tod von Zivilisten bei einem von der Bundeswehr veranlassten Luftangriff auf zwei Tanklastwagen im afghanischen Kundus begründet keinen Anspruch auf Schadenersatz. Das hat am Donnerstag der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden und damit Entschädigungszahlungen abgelehnt, die Angehörige von Opfern des von einem deutschen Oberst veranlassten Angriffs verlangt hatten.
Dubai (epd). "Mein Tod ist nur eine Frage der Zeit", sagt Baschir Social resigniert. Der 30-jährige Afghane studiert an der Amerikanischen Universität in Kabul. Am 24. August stürmten drei Attentäter auf den hochgesicherten Campus nahe dem alten Königspalast, lösten Sprengsätze aus und schossen auf Studenten und Lehrkräfte. 16 Menschen starben, mehr als 30 wurden verletzt.
Berlin (epd). Unter dem Motto "Die Waffen nieder! Kooperation statt Nato-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau" rufen Vertreter der Friedensbewegung für Samstag zu einer bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin auf.