Frankfurt a.M. (epd). Afrikanische Staats- und Regierungschefs planen angesichts der Gewalt im Südsudan die Entsendung von Soldaten. Das ostafrikanische Staatenbündnis IGAD und ein Komitee der Afrikanischen Union (AU) beschlossen am Freitag, eine regionale Truppe in das Bürgerkriegsland zu schicken, wie die Zeitung Sudan Tribune am Samstag berichtete.
Genf (epd). In den ersten Tagen der jüngsten Gewaltwelle im Südsudan sind nach UN-Angaben Hunderte Menschen getötet worden. Bei den Opfern der am 7. Juli ausgebrochenen Kämpfe handele es sich um Zivilisten und bewaffnete Angehörige der Bürgerkriegsparteien, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, am Donnerstag in Genf mit.
Berlin (epd). Die Zahl der Anschläge auf Moscheen und tätliche Übergriffe auf Muslime ist leicht gesunken. Im ersten Halbjahr 2016 hatten die Behörden 29 solcher Taten registriert, im zweiten Halbjahr 2015 waren es noch 44 gewesen.
Genf (epd). Die Zahl der zivilen Opfer im Ostukraine-Konflikt zwischen prorussischen Separatisten und Regierungs-Truppen ist nach UN-Angaben in den vergangenen beiden Monaten stark gestiegen. Im Juli seien acht Menschen getötet und 65 Menschen verletzt worden, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Mittwoch in Genf mit.
Amman/Frankfurt a.M. (epd). Im Syrien-Konflikt gibt es heftige Kritik am Assad-Regime und seinem Verbündeten Russland wegen der Lage in der umkämpften Stadt Aleppo. Rund 40 private Hilfsorganisationen warnten am Mittwoch vor einem Missbrauch sogenannter humanitärer Korridore als Kriegswaffe.
Genf (epd). Etwa 60.000 Menschen sind laut den UN vor der neuen Gewalt im Südsudan in Nachbarländer geflohen. Seit Ausbruch der Kämpfe vor mehr als drei Wochen hätten sich 52.000 Menschen aus dem Südsudan nach Uganda durchgeschlagen, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mit. Gut 7.000 Menschen hätten im Sudan und etwa 1.000 in Kenia Zuflucht gesucht.
Frankfurt a.M. (epd). Mehrere hundert Soldaten haben in den vergangenen zwei Jahren Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Das teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Linken-Fraktion mit. Demnach wollten 62 Soldatinnen und 407 Soldaten zwischen Mitte 2014 und Mitte 2016 aus Gewissensgründen entlassen werden.
Berlin (epd). Immer mehr Bürger besorgen sich einen "kleinen Waffenschein" für Reizstoff- und Schreckschusswaffen. Im ersten Halbjahr stieg nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" die Zahl solcher Bescheinigungen um 49 Prozent an. "Mit Stand Juni 2016 waren 402.301 kleine Waffenscheine im Nationalen Waffenregister gespeichert", teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage mit.
Frankfurt a.M. (epd). Die Vereinten Nationen denken angesichts der anhaltenden Gewalt im Südsudan über eine Verstärkung der Friedensmission Unmiss nach. Der Sicherheitsrat in New York verlängerte in der Nacht zum Samstag das bestehende Mandat um zwei Wochen, um in dieser Zeit über weitere notwendige Maßnahmen zu beraten.