Osnabrück (epd). Als Reaktion auf die neuen Rechtsextremismus-Ermittlungen hat der Wehrbeauftragte des Bundes, Hans-Peter Bartels, mehr Zeit für Erziehung und Dienstaufsicht in der Bundeswehr gefordert. "Wir brauchen in bestimmten Truppenteilen, gerade bei den Kampftruppen, mehr Zeit für Menschenführung", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag).
Kaiserslautern/Ramstein (epd). Die bundesweite Kampagne "Stopp Air Base Ramstein" hat zur Teilnahme an einer Protestwoche gegen den US-Luftwaffenstützpunkt im westpfälzischen Ramstein vom 3. bis 10. September aufgerufen.
Mutlangen/Hiroshima (epd). Die Friedenswerkstatt Mutlangen kann künftig für Veranstaltungen und Projekte Zeitzeugengespräche mit Überlebenden der Atombombenabwürfe von 1945 in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki vermitteln. Der Vorsitzende der Friedenswerkstatt, Wolfgang Schlupp-Hauck, vereinbarte dies bei einem Besuch in Nagasaki mit dem Team des dortigen Atombombenmuseums.
Genf (epd). Wer hilft, lebt gefährlich: 288 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wurden im vergangenen Jahr Opfer von Angriffen, Attentaten oder Anschlägen. 101 von ihnen starben. Sie gerieten unter Beschuss, wurden verschleppt oder vergewaltigt. In der internationalen Datenbank über die Sicherheit von Krisenhelfern kommt beinahe jeden zweiten Tag ein neuer Übergriff hinzu.
Kabul/Hamburg (epd). Nach den Worten von Militärpfarrer Andreas-Christian Tübler (60) ist die Atmosphäre im afghanischen Bundeswehr-Stützpunkt Kabul gut. Allerdings sei die Stimmung angesichts der Sicherheitslage immer etwas angespannt, sagte Tübler in seiner Halbzeit-Bilanz dem Evangelischen Pressedienst (epd). Rund ein Viertel der Soldaten würde die Gottesdienste besuchen. Am 12.
Neu-Delhi/Aachen (epd). Indiens Regierungschef Narendra Modi hat die Separatisten in Kaschmir scharf kritisiert. Aus Anlass des 70. Jahrestags der Unabhängigkeit von Indien am Dienstag gab sich Modi in Neu-Delhi betont kämpferisch. "Indiens Sicherheit, unsere innere Sicherheit ist die höchste Priorität unserer Regierung.
Frankfurt a.M./Bielefeld (epd). Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft.
Düsseldorf (epd). In den koreanischen Lokalen und Lebensmittelgeschäften nahe dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ist der Konflikt Nordkoreas mit den USA auch beim Einkauf allgegenwärtig. Sie hoffe, dass der Streit friedlich beigelegt werde, sagt die 65 Jahre alte Sun-Hi Choi, die als junge Krankenschwester vor gut 40 Jahren aus Südkorea in die NRW-Landeshauptstadt kam und dort geheiratet hat.
Rio de Janeiro (epd). Die militärische Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen Venezuela ist in Lateinamerika auf einhellige Kritik gestoßen. Der südamerikanische Staatenbund Mercosur wies am Samstag (Ortszeit) Trumps Äußerung zurück: "Die einzigen akzeptablen Mittel zur Förderung der Demokratie sind Dialog und Diplomatie", heißt es in einer Erklärung.
Karlsruhe (epd). Die Evangelische Landeskirche in Baden zeigt sich besorgt über die aktuelle weltpolitische Entwicklung. Die Drohungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un und des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump ließen die Gefahr eines nuklearen Schlagabtausches real werden, teilte die Landeskirche am Freitag in Karlsruhe mit.