Bad Boll/Karlsruhe (epd). Als Absage an den Glauben an die Macht von Waffen hat die badische evangelische Oberkirchenrätin Karen Hinrichs die Gründung der Aktion "Ohne Rüstung Leben" vor 40 Jahren gewertet.
New York / Genf (epd). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich auch im dritten Anlauf nicht auf ein längeres Mandat für die internationalen Chemiewaffeninspekteure in Syrien geeinigt. Russland blockierte am Freitag (Ortszeit) in New York mit seinem Veto einen Resolutionsentwurf Japans.
Lübeck-Travemünde (epd). Die evangelische Nordkirche hat mit einem Positionspapier ihren Willen zur Überwindung der Gewalt auf der Welt bekräftigt. Das Papier zum Thema "Gerechter Frieden" wurde während der Landessynode am Donnerstagabend in Lübeck-Travemünde verabschiedet.
Bremen (epd). Eine Anti-Mafia-Organisation aus Sizilien, eine maorische Friedensaktivistin aus Neuseeland und ein früherer Kindersoldat aus dem Kongo erhalten an diesem Freitag den internationalen Bremer Friedenspreis 2017.
Frankfurt a.M. (epd). Bevor sie die Reise ins Camp Castor bei Gao in Mali antreten, heißt es für die Soldaten zunächst Abschied nehmen von Familie und Freunden: "Mali ist nicht ganz einfach", sagt einer recht gelassen in die unruhige Handkamera. Ein anderer: "Jetzt gibt's kein Zurück mehr." Es sei nie schön, sich zu verabschieden, sagt ein Dritter: "Das ist mein Job.
Frankfurt a.M. (epd). Nur Gott könne ihn aus seinem Amt abrufen, betonte der simbabwische Langzeitherrscher Robert Mugabe gerne. Er habe den Auftrag, seinem Land zu dienen bis zum Ende. Aller Kritik an seiner getrübten Menschenrechtsbilanz trotzte er, lange auch allen internen Machtkämpfen.
Genf (epd). Indiens Abrüstungsbotschafter bei den Vereinten Nationen verliert sich gerne im Philosophischen. Und der Diplomat gräbt ebenso engagiert in der langen Geschichte seiner Heimat. "Das alte Indien hatte Kriegsregeln", erklärt Amandeep Gill. "Die Kämpfe mussten bei Sonnenuntergang stoppen." Dann spannt er den Bogen zu seinem aktuellen Job.
Kassel (epd). Einen Stopp der Waffenlieferungen an die saudi-arabische Kriegskoalition gegen die Rebellen im Jemen hat der Bundesausschuss Friedensratschlag gefordert. Seit März 2015 greife das Militärbündnis mit Luftangriffen in den jemenitischen Bürgerkrieg ein, die Opferzahlen seien enorm hoch, sagte Birgit Malzahn vom Friedensratschlag am Dienstag in Kassel.