Bremen (epd). Das kommende Gedenkjahr 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges erinnert nach Auffassung des kirchlichen Friedensbeauftragten Renke Brahms an zentrale Lehren für eine friedliche Weltordnung. "Nach dem Waffenstillstand am 11.
Genf (epd). Krisen sind für Mark Lowcock Alltag: Der UN-Nothilfekoordinator hat im Blick, wo auf der Welt die Lage besonders kritisch ist. Und für 2018 sieht er außer Syrien und Jemen vor allem ein Land, in dem die Lage besonders schlimm werden wird: den Kongo. "Die Gewalt hat sich fast im ganzen Land ausgebreitet", sagt er.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) will sich in den kommenden zwei Jahren verstärkt den Themen Gewissensfreiheit, Gewissensbildung und pazifistische Friedenstheologie widmen. Diese Fragen gewännen zunehmend an Bedeutung, erklärte der Bundesvorsitzende Christoph Münchow am Dienstagabend in Bonn.
Berlin/Halle (epd). Der Berliner Antisemitismus-Forscher Uffa Jensen vermutet bei antisemitischen Vorfällen in Deutschland eine hohe Dunkelziffer. Juden berichteten verstärkt davon, dass sie Schmähungen oder Beleidigungen ausgesetzt seien, sagte Jensen, der am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin forscht, am Dienstag dem MDR. Antisemitismus greife besonders im Internet um sich.
Detmold (epd). Der Lippische Landessuperintendent Dietmar Arends hat in seiner Weihnachtspredigt betont, dass Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus der christlichen Botschaft widersprächen.
Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, sieht in der Politik von US-Präsident Donald Trump eine verbale Aufrüstung. "Er gießt Öl ins Feuer des Konflikts mit Nordkorea, und daraus entsteht militärische Aufrüstung", sagte Brahms im Interview mit dem Bremer "Kurier am Sonntag" am Heiligen Abend.
Oldenburg (epd). Der Vorsitzende von Unicef Deutschland, Jürgen Heraeus, sieht die Menschen in Syrien in einer weiter dramatischen Lage. "Der Bürgerkrieg hat sich 2017 geografisch verlagert. Er hat aber insgesamt nichts an Intensität und Brutalität verloren", sagte er der "Nordwestzeitung" in Oldenburg (Samstag).
Osnabrück (epd). Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Europa zur Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt aufgerufen. Er halte eine entsprechende Entscheidung der EU-Staaten "für einen naheliegenden und guten Schritt", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).
Göttingen (epd). Der von Heiligabend an geltende Waffenstillstand im Südsudan ist nach Auffassung der Menschenrechtsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GfbV) ein Weihnachtsgeschenk für die vier Millionen Südsudanesen auf der Flucht.
Passau (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zeigt sich besorgt über die jüngsten antiisraelischen Demonstrationen in Deutschland, bei denen Flaggen mit Davidstern verbrannt und antisemitische Parolen skandiert wurden.