Munster/Berlin (epd). In Deutschland sind rund 500 Tonnen giftiger Substanzen aus dem libyschen Chemiewaffen-Programm vernichtet worden. Wie das Auswärtige Amt und das Verteidigungsministerium am Freitag in Berlin mitteilten, soll zum Abschluss dieser Maßnahme am kommenden Donnerstag ein Festakt in Munster in der Lüneburger Heide stattfinden.
Osnabrück/Bielefeld (epd). Wissenschaftler der Universitäten Osnabrück und Bielefeld wollen den Einfluss von Religiosität auf Radikalisierungsprozesse ergründen. Unter anderem wollten sie den Fragen nachgehen, ob insbesondere junge Muslime aufgrund ihrer religiösen Orientierung empfänglich für radikale Botschaften sind, teilte die Universität Osnabrück am Donnerstag mit.
Frankfurt a.M. (epd). Zwei Töpfe in der Hölle seien es, in denen er Hitler und den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt gern schmoren sähe, sagte Ewald von Kleist-Schmenzin grimmig. Der nationalkonservative Politiker zählte seit der Weimarer Republik zu den Gegnern der Nazis, er wurde nach dem gescheiterten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 hingerichtet.
Abuja (epd). Der Klimawandel und Überfälle krimineller Banden verschärfen in Nigeria die Landkonflikte zwischen Ackerbauern und Viehhirten. Allein 2016 wurden nach Schätzungen 2.500 Menschen bei blutigen Fehden getötet. Zur Linderung der Spannungen könnte die rechtliche Absicherung von Weideflächen beitragen.
London/Detmold (epd). Der Historiker David Motadel warnt mit Blick auf antisemitische Tendenzen unter Flüchtlingen vor moralischer Überheblichkeit der Deutschen.
Colbitz (epd). Die Bürgerinitiative Offene Heide trifft sich am Sonntag zu ihrem ersten Friedensweg im neuen Jahr. Geplant sei eine Kundgebung zum Auftakt in Colbitz und eine etwa fünf Kilometer lange Wanderung durch den Ort, teilten die Organisatoren mit. Es ist bereits der 295. Friedensweg. Die Offene Heide feiert in diesem Jahr zudem ihr 25. Bestehen und führt den 300.
New York / Genf (epd). Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat in seiner Neujahrsbotschaft vor den gestiegenen Bedrohungen für die Welt gewarnt. "Ich schlage Alarm - die rote Alarmstufe für unsere Welt?, hieß es in der am Sonntag in New York veröffentlichten UN-Erklärung.
Genf / Sanaa (epd). Im Jemen sind bei Luftangriffen in den vergangenen zehn Tagen nach UN-Angaben mindestens 109 Zivilisten getötet und 75 weitere verletzt worden. Das Leiden der Zivilisten in dem "absurden Krieg" im Jemen müsse sofort beendet werden, forderte der humanitäre Koordinator der UN in dem arabischen Land, Jamie McGoldrick, am Donnerstag in Sanaa.
New York/Köln (epd). Die Gewalt gegen Kinder in Kriegen und Konflikten hat nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef in diesem Jahr schockierende Ausmaße angenommen. Kinder würden in ihrem Zuhause, in Schulen und auf Spielplätzen angegriffen und brutaler Gewalt ausgesetzt, erklärte Unicef-Nothilfe-Direktor Manuel Fontaine am Donnerstag in New York.
Hamburg (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink ist nach dem frühen Tod seiner Mutter vom Großvater entscheidend für sein späteres Leben beeinflusst worden. "Mein Großvater hat nicht nur meine Berufswahl, sondern mein Denken entscheidend geprägt", sagte Rink dem "Zeit-Magazin". Er sei ein "fantastischer Zuhörer" gewesen, erinnert sich der 57 Jahre alte evangelische Theologe.