Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan wird auch das jüngste Friedensabkommen nicht eingehalten. Nach der Unterzeichnung am Mittwoch fanden am Wochenende wieder Kämpfe statt, wie die UN-Mission Unmiss am Samstagabend mitteilte. Bei einem Angriff auf einen UN-Konvoi wurde den Angaben zufolge ein nepalesischer Blauhelm-Soldat verletzt.
Frankfurt a.M. (epd). In Äthiopien sorgt die geplante Rückkehr der Oromo-Befreiungsfront (OLF) in die Hauptstadt Addis Abeba für Spannungen. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der Unabhängigkeitsbewegung setzte die Polizei am Freitag Tränengas ein, wie der britische Sender BBC berichtete. Die OLF war bisher als Terrororganisation betrachtet worden.
Berlin (epd). Außenminister Heiko Maas (SPD) und Hilfsorganisationen haben ihre Sorge vor einer Eskalation der Gewalt im umkämpften syrischen Idlib bekräftigt.
Frankfurt a.M./Juba (epd). Die Konfliktparteien im Südsudan haben einen Vertrag zur Beendigung des fünfjährigen Bürgerkrieges unterzeichnet. Die Zeremonie fand am Mittwochabend in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba statt. Die Vereinten Nationen begrüßten den Friedensschluss.
Berlin (epd). Angesichts zahlreicher Kriege und Krisen haben Parlamentarier aus der Opposition in der Bundestagshaushaltswoche mehr Geld für Diplomatie gefordert. Abgeordnete von FDP, Grünen und Linken kritisierten das im Haushaltsentwurf 2019 vorgesehene Budget als zu gering und machten dafür auch Außenminister Heiko Maas (SPD) verantwortlich.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben eindringlich vor den fatalen Folgen einer Schlacht um die Region Idlib in Syrien gewarnt. Ein Massaker in dem letzten großen Rebellen-Gebiet müsse verhindert werden, forderte der Vorsitzende der UN-Untersuchungskommission zum Syrien-Konflikt, Paulo Sérgio Pinheiro, am Mittwoch in Genf.
Genf/Addis Abeba (epd). Die Regierungschefs von Äthiopien und Eritrea haben am Dienstag gemeinsam die Öffnung der Grenze zwischen den mehr als 20 Jahre verfeindeten Staaten gefeiert.
Genf/Amman/Berlin (epd). Bei den eskalierenden Kämpfen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben der Vereinten Nationen Dutzende Zivilisten getötet worden.
Genf (epd). Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens für den Südsudan geht laut Rotem Kreuz die Gewalt deutlich zurück. Es gebe inzwischen weniger Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und Rebellen, erklärte der globale Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Dominik Stillhart, am Montag in Genf.
Berlin (epd). Die Bundesregierung zeigt sich alarmiert über die Gefahr von Giftgas-Angriffen des Assad-Regimes auf Rebellen im syrischen Idlib. Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert, sagte am Montag in Berlin, es gebe große Sorge, dass sich dort "entsetzliche Muster" aus anderen syrischen Kampfschauplätzen wiederholen könnten.