Hamburg (epd). Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat an die Aufgabe der Kirchen erinnert, weiterhin zum Frieden zu mahnen und den Krieg zu ächten. „Krieg ist immer tausendfacher Tod, vieltausendfaches Leid und ein Schlag ins Gesicht Gottes, der das Leben will und nicht den Tod“, sagte Fehrs beim Adventsempfang der evangelischen Nordkirche am Dienstagabend in der Hamburger Hauptkirche St.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) weist auf die Folgen für das Klima durch Kriege hin. „Allein der Krieg in der Ukraine hat nicht nur schlimme humanitäre, sondern auch große ökologische Folgen“, sagte EAK-Referent Michael Kettelhoit am Montag.
Waffenhersteller machen weiter gute Geschäfte. Zum siebten Mal in Folge stiegen die Umsätze der 100 größten Waffenhersteller der Welt laut dem Sipri-Institut im Jahr 2021. Auch Rüstungsverkäufe aus Russland nahmen zu.
Hamburg (epd). Der britische Historiker Christopher Clark sieht keine Gefahr, dass sich der Ukraine-Krieg zu einem Weltkrieg ausweitet. Die Existenz von Atomwaffen halte den russischen Präsidenten Wladimir Putin von einem Angriff auf Polen ab, sagte Clark in einem am Sonntag online veröffentlichen „Spiegel“-Interview. Das sei der große Unterschied zum Beginn der Ersten Weltkrieges 1914.
Herford (epd). Der evangelische Pfarrer Berthold Keunecke aus dem ostwestfälischen Kirchenkreis Herford will barfuß ein Zeichen der Solidarität mit den ukrainischen Menschen setzen, die vor dem russischen Angriffskrieg geflohen sind oder in ihrer Heimat in den Luftschutzkellern ausharren.
Nairobi (epd). Bei den Friedensverhandlungen zum blutigen Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Regierung gegen eine generelle Amnestie für Rebellen ausgesprochen.
Gütersloh (epd). Die Bereitschaft, die Ukraine zu unterstützen, ist in Europa angesichts steigender Energiepreise, leicht zurückgegangen. EU-weit sei immer noch eine deutliche Mehrheit von 67 Prozent dafür, dass die EU im Energiebereich unabhängiger werden sollte, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag in Gütersloh bei der Vorstellung einer europaweiten Befragung.
Bonn (epd). Das Motto der Ökumenischen Friedensdekade für das Jahr 2023 lautet „sicher nicht - oder?“. Auf seiner Sitzung in Kassel legte das Gesprächsforum der Ökumenischen Friedensdekade das Motto fest, wie der Verein am Mittwoch mitteilte. Die Dekade findet in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag im kommenden Jahr statt, also vom 5. bis 15. November 2023.
Köln (epd). Die Leitende Militärdekanin Westdeutschlands, die evangelische Pfarrerin Petra Reitz, wirbt für neue Ansätze in der evangelischen Friedensethik.
Das wegweisende Abkommen für eine Welt ohne Antipersonenminen jährt sich zum 25. Mal. Dennoch ist die tödliche Waffe bis heute im Einsatz. Die Leidtragenden sind oft Kinder.