Nairobi (epd). In Nairobi haben am Montag Verhandlungen zwischen der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und verschiedenen Rebellengruppen begonnen, die im Osten des Landes aktiv sind. Es ist das dritte Treffen in dieser Konstellation seit April. Der kenianische Präsident William Ruto hatte den Dialog begonnen, sein Vorgänger Uhuru Kenyatta ist als Vermittler im Einsatz.
Nairobi (epd). Die M23-Rebellen im Ostkongo haben die Waffenruhe akzeptiert, auf die sich Ruanda und die Demokratische Republik Kongo am Mittwoch geeinigt hatten.
Im Ostkongo herrscht seit Jahren brutale Gewalt. Nun gibt es einen Vorstoß, wonach die Miliz M23 ihre Waffen niederlegen soll. Weitere Rebellen sollen folgen. Skepsis ist jedoch angebracht.
Nach mehr als zehn Jahren Einsatz will die Regierung die Bundeswehr bis Mai 2024 aus Mali abziehen. Außenministerin Baerbock warb dafür im Bundestag. Die Fehler aus Afghanistan sollen nicht wiederholt werden.
Berlin (epd). Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat sich für ein Denkmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit verfolgten Zeugen Jehovas ausgesprochen. „Die Mitglieder der Religionsgemeinschaft zählten zu den ersten Opfern des nationalsozialistischen Terrors gegen Minderheiten“, sagte Roth am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Bonn (epd). Ein Bündnis von Friedensgruppen appelliert an die Abgeordneten des Bundestags, in dieser Legislaturperiode deutlich mehr Geld für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung bereitzustellen.
Die Lage der Menschen in der Demokratischen Republik Kongo wird immer kritischer. Manche fürchten, die Miliz M23 könnte die Bevölkerung aushungern. Repression kommt auch von der Regierung. Und dass die Welt kaum darauf reagiert, sorgt für Frust.
Genf, Dublin (epd). Rund 80 Staaten wollen Zivilisten in Konflikten besser vor Raketenbeschuss und anderen Explosivwaffen schützen. Deutschland, die USA, Frankreich und Großbritannien gehörten am Freitag in Dublin zu den Unterzeichnerstaaten einer Erklärung, wonach der Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten eingedämmt werden soll.