Dominic Ongwen ist für brutale Verbrechen verantwortlich, darunter Rekrutierung von Kindern und sexuelle Sklaverei. Dass er zugleich als Kind selbst zwangsrekrutiert wurde, war das Hauptthema des Prozesses vor dem internationalen Strafgerichtshof.
Allein in der ukrainischen Region Cherson muss laut den UN eine halbe Million Hektar Agrar-Nutzfläche von Minen geräumt werden. Dafür brauche das Land internationale Unterstützung.
Was die SPD seit Jahren fordert, kann sie in der Regierung nun umsetzen: ein Demokratiefördergesetz. Es soll die sogenannte Projektitis bei der Extremismusprävention beenden und dauerhafte Strukturen ermöglichen.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die deutsche Haltung zu Rüstungsexporten grundlegend verändert. Waffenlieferungen sind zu einem Akt der Solidarität geworden. Die Kirchen warnen jedoch davor, bei den Kontrollen nachlässig zu werden.
Minden (epd). Die westlichen Staaten sollten nach Ansicht der Friedensforscherin Christine Schweitzer die Sanktionen gegen Russland stärker als Druckmittel nutzen, um den Ukraine-Krieg zu beenden.
Hermannsburg/Kr. Celle (epd). Die Predigten des russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. ähneln dem Theologen und Autor Friedrich Erich Dobberahn zufolge der „Kriegstheologe“ in Deutschland in den beiden Weltkriegen.
Bonn, Berlin (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordert mehr Unterstützung für das kurdische Volk. „Im Schatten des Ukrainekriegs geschieht hier Unrecht an den Kurden, sowohl durch die Türkei wie auch durch den Iran“, sagte der Geschäftsführer des Friedensverbandes, Wolfgang M.
Frankfurt a.M./Bogota (epd). In Kolumbien sind bei einem Angriff auf die Armee sechs Soldaten getötet worden. Für den Angriff in der südwestlichen Provinz Cauca am Dienstag (Ortszeit) machten die Streitkräfte ehemalige Kämpfer der Farc-Rebellen verantwortlich. Sechs Soldaten wurden demnach verwundet und sieben weitere werden vermisst.
Im Sudan zeichnet sich nach einem blutigen Jahr möglicherweise eine Rückkehr zur Demokratie ab. Die kommenden Wochen werden entscheidend sind. Vor allem junge Menschen sind misstrauisch.
Frankfurt a.M., Nairobi (epd). Bewaffnete Gruppen, Regierungsvertreter und Opfer haben sich auf ein Ende der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo geeinigt. Die Vereinbarung sieht die Entwaffnung und Auflösung der Rebellengruppen vor, ebenso wie ihre Wiedereingliederung in das zivile Leben, wie der UN-finanzierte lokale Sender Radio Okapi am Dienstag berichtete.