Nürnberg/Fulda (epd). Konrad Raiser, früherer Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), sowie der „taz“-Journalist Andreas Zumach haben ihre Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag im Juni in Nürnberg abgesagt.
Stuttgart (epd). Mit einem Podiumsgespräch in der Evangelischen Akademie Bad Boll hat am Montag (17. April) die Evangelische Landeskirche das 50-jährige Bestehen des Friedenspfarramts gefeiert. Zum 1.
Die Kämpfe im Sudan dauern an. Aktivisten in der Hauptstadt Khartum berichteten am Montag von Luftangriffen. Knapp 100 Zivilisten kamen nach Angaben von Ärzten seit Samstag ums Leben. UN-Generalsekretär Guterres versucht zu vermitteln.
Nach dem Ausbruch von Kämpfen zwischen Militär und Paramilitär im Sudan rufen internationale Stimmen zum Waffenstillstand auf. Das Welternährungsprogramm will seinen Einsatz im Sudan vorübergehend aussetzen.
Berlin, Wiesbaden (epd). Beim Bundeskriminalamt (BKA) sind einem Zeitungsbericht zufolge mit Stand Mitte April 337 Hinweise auf Kriegsverbrechen in der Ukraine eingegangen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Günter Krings hervor, die der „Welt am Sonntag“ in Berlin vorliegt.
Deutschland will weiterhin im Sahel aktiv bleiben - sowohl militärisch als auch entwicklungspolitisch. Das versichern die Minister Schulze und Pistorius bei ihrem Besuch im Niger und in Mali. Mit Abzug der Bundeswehr würden keine Türen zugeschlagen.
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs diskutiert die evangelische Kirche über ihre Friedensethik. Nun hat sich auch die Militärseelsorge positioniert. Sie sagt nicht nur Ja zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Sie sieht darin sogar eine Pflicht.
Im Camp Castor in Mali wird schon bald der Abzug der Bundeswehr eingeleitet. Zwar bleiben auch weiterhin Blauhelme in Gao stationiert. Doch ob es sicher genug bleibt für die Entwicklungszusammenarbeit, ist offen.
Bei einem Luftangriff des Militärs in Myanmar sind Berichten zufolge Dutzende Menschen getötet worden. International wurde die Tat verurteilt. UN-Generalsekretär Guterres rief dazu auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.