Berlin (epd). Die Bundeswehr nimmt ein weiteres Jahr an der EU-Marinemission „Irini“ zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen im Mittelmeer teil. Der Bundestag beschloss am Mittwoch in Berlin die Verlängerung des Mandats. Bei der nach einer griechischen Friedensgöttin benannten Mission geht es vor allem darum, mit Schiffen, Fluggerät und Satelliten illegalen Waffenhandel zu verhindern.
Während Hunderte ausländische Staatsangehörige in Evakuierungseinsätzen in Sicherheit gebracht wurden, wächst im Sudan die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Gewalt. Auch Lebensmittel und Benzin werden immer knapper.
Wieder hat eine angekündigte Waffenruhe im Sudan nicht gehalten. Während Ausländer in Evakuierungsflügen das Land verlassen, ist es für die Bevölkerung immer schwieriger zu überleben.
Seit zehn Jahren ist Deutschland an militärischen und polizeilichen Missionen in Mali beteiligt. Trotz der Bemühungen ist die Lage im Land katastrophal. Gekostet hat der Einsatz Milliarden.
Hannover, Berlin (epd). Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai rufen rund 30 Flüchtlings- und Friedensorganisationen zu Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine, Russland und Belarus auf.
Die Militärausgaben sind 2022 laut dem Sipri-Institut abermals gestiegen - auf den Rekordwert von 2.240 Milliarden US-Dollar. Auch europäische Länder stecken seit Beginn des Ukraine-Krieges mehr Geld in ihre Armeen.
München, Genf (epd). Knapp 51.000 Menschen sind 2021 und 2022 laut der Hilfsorganisation Handicap durch Explosivwaffen verletzt oder getötet worden. Von den durch Raketen und andere Explosivwaffen Verletzten und Getöteten seien mehr als 32.000 Zivilisten gewesen, teilte Handicap am Montag in München mit.
Jeden Monat rollen sie ihre Transparente aus: Seit 30 Jahren demonstrieren die "Frauen in Schwarz" in Hamburg gegen Gewalt und Krieg. Irmgard Busemann ist seit der Gründung dabei und ist damit Teil einer weltweiten Bewegung.
Berlin (epd). Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will gesetzliche Regelungen zur schnelleren Entlassung von Rechtsextremisten aus der Bundeswehr auf den Weg bringen. Er kündigte am Donnerstag im Bundestag in Berlin an, eine Änderung des Soldatengesetzes solle „hoffentlich vor der Sommerpause“, ansonsten gleich danach ins Parlament eingebracht werden.
Im Sudan haben Armee und Paramilitärs den fünften Tag in Folge gekämpft. Eine angekündigte Waffenpause wurde nicht eingehalten. Auch der Versuch, deutsche Staatsbürger zu retten, scheiterte offenbar.