Von Europa über Asien nach Amerika: Die Pfadfinder Sebastian und Anna-Lena Schmitt wollen auf einer 40.000 Kilometer langen Reise mit einem alten Feuerwehrauto Pfadfindergruppen besuchen - und sich mit ihnen für die Völkerverständigung stark machen.
Ilmenau (epd). Nicht erst seit dem brutalen Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober beklagen Thüringens Jüdinnen und Juden eine Zunahme des muslimischen Antisemitismus. Wo er öffentlich werde, müsse härter durchgegriffen werden, fordert der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Thüringens, Reinhard Schramm.
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat eine umstrittene Resolution zu dem Krieg im Nahen Osten verabschiedet. Israel reagierte empört. Kritik an der deutschen Enthaltung an der Abstimmung kommt von der Deutsch-israelischen Gesellschaft.
Die deutsche Sektion von "Fridays for Future" hat sich von israelfeindlichen Aussagen der internationalen Organisation distanziert. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, verlangt eine stärkere Abgrenzung, ebenso mehrere Politiker.
Düsseldorf (epd). Der Krieg im Nahen Osten hat auch für die christliche Siedlung Nes Ammim im Norden Israels dramatische Folgen, die sich der Versöhnung von Christen, Juden und Arabern verschrieben hat.
Die EU-Staaten betonen das Recht Israels auf Selbstverteidigung. Zugleich sollen Zivilisten in Gaza geschützt werden. Wie lässt sich das vereinen? Während Spanien Israel zur Mäßigung aufruft, spricht der Bundeskanzler Israel sein Vertrauen aus.
Osnabrück (epd). Sicherheitsexperten und Friedensforscher sehen im Terror, wie er von der Hamas in Israel ausgeübt wurde, eine neue und zunehmend angewendete Art der Kriegsführung. Sie diene dazu, die Zivilbevölkerung zu schwächen und zur Aufgabe zu bewegen, sagte Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München, am Mittwochabend in Osnabrück.
Osnabrück, Hamburg (epd). Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat die Menschen aufgefordert, sich trotz Terror und kriegerischer Gewalt in Israel, der Ukraine und weiteren Konflikten weltweit beharrlich für Frieden einzusetzen.
München (epd). Der designierte bayerische Landesbischof Christian Kopp sieht auf absehbare Zeit keine friedliche Lösung im Nahost-Konflikt. Aber: „Ich bete jeden Tag dafür. Ich würde es mir total wünschen“, sagte der evangelische Theologe dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag in München. Um eine Lösung zu erreichen, müssten sich jedoch „wirklich sehr viele Dinge verändern.